[2026-01-12]Regierung reagiert auf Vorfall mit Pfeil und Bogen, Reservistenvergütung und Einwanderungspolitik

In der vergangenen Woche ereignete sich ein Vorfall mit Pfeilen auf einem Stadtplatz, der die Besorgnis um die Sicherheit der Bürger erhöhte. Am 12. Januar betonte Kanzleichef Kang Hoon-sik in einer Sitzung mit leitenden Mitarbeitern, dass die Situation sehr gefährlich war und leicht zu Personenschäden hätte führen können. Am Tatort befanden sich Spaziergänger und das Friedensmädchen-Denkmal, doch glücklicherweise gab es keine Verletzten oder Sachschäden. Kang forderte erhöhte Wachsamkeit gegenüber Risiken, die den Alltag der Bevölkerung bedrohen.

Kang wies darauf hin, dass Schusswaffen, Schwerter und Armbrüste streng reguliert sind, während Bögen und Pfeile als Sportgeräte gelten und ohne Registrierung gekauft und besessen werden können. Er wies das Justizministerium und die Polizei an, das Waffenkontrollsystem umfassend zu überprüfen und Verbesserungen zu melden. Zudem betonte Kang die Notwendigkeit, die Behandlung von Soldaten, die ihre Jugend dem nationalen Sicherheitsdienst gewidmet haben, zu verbessern. Er erwähnte Maßnahmen wie die Erhöhung des Sergeant-Gehalts, Unterstützung für Zukunftssparen und Modernisierung der Unterkünfte. Die Vergütung für Reservistentrainings soll dieses Jahr um etwa 15% auf maximal 95.000 KRW steigen, bleibt aber weiterhin unter dem Mindestlohn.

Kang sprach auch die Kritik an den Trainingsbedingungen und der Vergütung für Reservisten an und stellte fest, dass Einrichtungen und Ausrüstung unzureichend sind. Angesichts der sinkenden Zahl von aktiven Soldaten stellte er die Angemessenheit der Reservistengröße und die Einführung effizienterer Trainingsmethoden, einschließlich einer Überprüfung der maximalen jährlichen Trainingszeit von 32 Stunden, zur Diskussion. Das Verteidigungsministerium wurde angewiesen, ein effektives Reservistentrainingssystem zu entwickeln und die Vergütung auf mindestens Mindestlohn-Niveau zu bringen.

Im November letzten Jahres lebten 2,73 Millionen Ausländer in Korea, was 5,3% der Gesamtbevölkerung entspricht; bis Ende dieses Jahres wird ein Anstieg auf über 3 Millionen erwartet. Angesichts des raschen Geburtenrückgangs und der Alterung betonte Kang die Notwendigkeit einer strategischen und umfassenden Überprüfung der Einwanderungspolitik. Im internationalen Wettbewerb um Talente in Hightech-Branchen wie KI und Halbleiter sollte Korea aktiv hochqualifizierte Ausländer anwerben und nicht nur Arbeitskräfte für 3D-Berufe suchen. Die zuständigen Ministerien wurden angewiesen, eine umfassende Ausländerpolitik zur Bewältigung struktureller Krisen wie Bevölkerungsrückgang und regionale Auslöschung zu prüfen.


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🎯 metaqsol opinion:
Diese Sitzung verdeutlicht die proaktive Haltung der Regierung gegenüber den Herausforderungen der öffentlichen Sicherheit und des demografischen Wandels. Die unregulierte Verfügbarkeit von Bögen und Pfeilen zeigt den Bedarf an rechtlichen und institutionellen Reformen für die Stadtsicherheit. Verbesserungen bei der Reservistenvergütung und Trainingsqualität sind entscheidend, um die Motivation junger Menschen für den Wehrdienst zu stärken. Die Ausrichtung der Ausländerpolitik auf die Gewinnung von Hochqualifizierten ist ein strategischer Schritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung des Bevölkerungsrückgangs in Korea.

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