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[2026-01-12]26 Mitglieder einer internationalen Verbrecherorganisation in Kambodscha verhaftet

Die Task Force zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität hat seit Februar letzten Jahres in Phnom Penh, Kambodscha, 26 Mitglieder einer Betrügerbande festgenommen, die sich als staatliche Institutionen ausgaben und Frauen sexuell ausbeuteten. Die Festnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit der kambodschanischen Polizei.

Die Betrügerbande operierte von Phnom Penh aus und gab sich als Staatsanwaltschaft und Finanzaufsichtsbehörde aus. Sie täuschten ihre Opfer, indem sie vorgaben, dass diese in kriminelle Aktivitäten verwickelt seien, und isolierten sie in Hotels, um jeglichen Kontakt zur Außenwelt zu unterbinden. Auf diese Weise erbeuteten sie 26,7 Milliarden Won von 165 südkoreanischen Bürgern.

Besonders perfide war, dass die Täter zahlreiche Frauen in Südkorea durch kontinuierliche Täuschung in einen wehrlosen Zustand versetzten, ihnen Geld abnahmen und sie zwangen, sexuelle Ausbeutungsvideos zu drehen oder Fotos zu schicken. Diese Taten zeigen, wie sich Betrugsmaschen weiterentwickeln und das Leben der Opfer vollständig zerstören können.

Die Festnahme erfolgte durch die Zusammenarbeit der kambodschanischen ‚Korea Task Force‘ und des südkoreanischen Geheimdienstes. Am 5. Januar wurden vier Büros und Unterkünfte der Täter identifiziert und von der örtlichen Polizei gestürmt. Die Regierung plant, die Täter schnellstmöglich nach Südkorea zu überführen und zu bestrafen, sowie die Verbreitung der sexuellen Ausbeutungsvideos sofort zu stoppen.


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