Das Verteidigungsministerium gab bekannt, dass am 15. Dezember eine gemeinsame Beisetzungszeremonie für 141 im Jahr 2023 entdeckte gefallene Soldaten des Koreakriegs auf dem Nationalfriedhof in Seoul stattfand. Die Zeremonie wurde vom Premierminister Kim Min-seok geleitet und von hochrangigen Beamten und Militärs besucht.
Während der Zeremonie wurden Berichte über den Fortschritt der Bergung der Überreste, religiöse Rituale, Blumengaben und die Überführung der Überreste durchgeführt. Die entdeckten Überreste sind noch nicht identifiziert und werden vorübergehend aufbewahrt, bis ihre Familien gefunden werden.
Das Projekt zur Bergung der Überreste gefallener Soldaten des Koreakriegs begann im Jahr 2000 und bis heute wurden über 11.000 Überreste geborgen, von denen 268 identifiziert wurden. In diesem Jahr fanden die Bergungen in 34 Kampfgebieten in Südkorea statt, darunter Cheorwon, Paju und Pohang.
Nach der Zeremonie werden die Überreste im Lager des Verteidigungsministeriums aufbewahrt und einer DNA-Analyse zur Identifizierung unterzogen. Das Verteidigungsministerium plant auch, die Zusammenarbeit zwischen Zivilisten, Regierung und Militär zu stärken, um die Identifizierungsrate der Überreste zu erhöhen und Kampagnen zur Sammlung von DNA-Proben von Familien zu fördern.