Ab dem nächsten Jahr müssen Hersteller, Importeure und Verkäufer von Plastikspielzeug eine bestimmte Menge zusammen mit anderen Plastikprodukten sammeln und recyceln. Das Ministerium für Klima, Energie und Umwelt kündigte am 16. bei einer Kabinettssitzung an, dass die Änderung der Durchführungsverordnung des Gesetzes zur Ressourceneinsparung und Recyclingförderung, die Plastikspielzeug in das System der Produzentenverantwortung für Recycling (EPR) einbezieht, ab dem 1. Januar des nächsten Jahres umgesetzt wird.
Das System der Produzentenverantwortung für Recycling ermöglicht es den Produzenten, eine Gebühr an eine Ausgleichsvereinigung zu zahlen, die dann je nach Leistung der Recyclingunternehmen Unterstützungsfonds für das Recycling verteilt. Die Änderung zielt darauf ab, Plastikspielzeug, das bisher als schwer recycelbare Artikel eingestuft und mit einer Abfallgebühr belegt wurde, in das Recycling-System zu integrieren, um die Ressourcenzirkulation zu fördern.
Bisher wurde Plastikspielzeug, obwohl recycelbar, aufgrund fehlender Anreize für Recyclingunternehmen schlecht recycelt oder verbrannt oder vergraben. Seit 2019 betreibt die Regierung ein Pilotprojekt zur Sammlung, Sortierung und Recycling in Zusammenarbeit mit Produzentenverbänden, das jedes Jahr die Recyclingziele übertrifft. Die Änderung wird 18 Arten von Spielzeug in das EPR-System einbeziehen, wobei die Recyclingkosten auf 343 Won pro Kilogramm festgelegt sind.
Plastikspielzeug kann zusammen mit anderen Plastikprodukten ohne zusätzliche Verfahren entsorgt werden, während elektrisches und elektronisches Spielzeug in speziellen Behältern für Kleingeräte oder über von den lokalen Regierungen betriebene Sammelsysteme für elektronische Produkte entsorgt werden muss. Darüber hinaus werden die Recyclingkosten für andere Artikel angepasst, wobei die Kosten für 30 Artikel wie Metalldosen gesenkt und die Kosten für 4 Artikel wie Papierverpackungen erhöht werden.