Das Ministerium für Geschlechtergleichstellung und Familie Südkoreas hat seinen Arbeitsplan für 2025 vorgestellt, der darauf abzielt, die drei Hauptziele „Gleichberechtigter Alltag, sicheres Leben, gemeinsame Zukunft des Wachstums“ unter der Vision „Korea gemeinsam gestalten, Ministerium für Geschlechtergleichstellung und Familie an der Seite aller“ zu verwirklichen. Zu den Kerninitiativen gehören die Einführung eines „Jugend-Koexistenz- und Empathie-Netzwerks“, das jungen Menschen die Beteiligung an geschlechtsbezogenen Ungleichheitsthemen und die Politikgestaltung ermöglicht, die Ausweitung des „Geschlechterbasierten Arbeitsveröffentlichungssystems“ zu einem „System zur Offenlegung von Lohngleichheit im Beschäftigungsbereich“ sowie die Stärkung der Unterstützung für Opfer digitaler Sexualverbrechen. Das Ministerium strebt zudem an, durch die sorgfältige Umsetzung von Jugend- und Familienpolitiken faire Chancen und Rechte für alle zu gewährleisten.
Um die geschlechtsbezogene Wahrnehmungslücke zu verringern, wird das Ministerium für Geschlechtergleichstellung und Familie ab nächstem Jahr das „Jugend-Koexistenz- und Empathie-Netzwerk“ vollständig in Betrieb nehmen, das jungen Menschen ermöglicht, direkt Alternativen vorzuschlagen und diese in Politik umzusetzen. Zur Behebung geschlechtsbedingter Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt wird das derzeit im öffentlichen Sektor erprobte „Geschlechterbasierte Arbeitsveröffentlichungssystem“ im Jahr 2025 zum „System zur Offenlegung von Lohngleichheit im Beschäftigungsbereich“ erweitert und soll nach Schaffung der rechtlichen Grundlagen im Jahr 2026 schrittweise im öffentlichen und privaten Sektor eingeführt werden. Zum Schutz aller vor digitalen Sexualverbrechen wird das Personal des Zentralen Unterstützungszentrums für Opfer digitaler Sexualverbrechen im Jahr 2025 um 10 auf insgesamt 43 Personen aufgestockt, und das System zur Erkennung und Löschung illegaler Inhalte wird weiterentwickelt.
Um gefährdete Jugendliche schnell zu identifizieren, wird das Ministerium in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und IKT ein neues „KI-basiertes Krisenerkennungssystem“ entwickeln und die Anzahl der 1388 Online-Beratungsmitarbeiter im Jahr 2025 auf 115 erhöhen. Die Unterstützungsdienste für isolierte und zurückgezogene Jugendliche werden von 12 auf 14 Regionen ausgeweitet, und ein neues Projekt namens „Wachstumsarbeitsplatz“ wird eingeführt, um Jugendlichen ohne familiäre Unterstützung bei der Selbstständigkeit zu helfen. Des Weiteren werden die staatlichen Förderkriterien für „Kinderbetreuungsdienste“ gelockert und die Unterstützungszeiten für vulnerable Familien erweitert, während die Arbeitsbedingungen für Kinderbetreuer verbessert und ein „Nationales Qualifikationssystem für Kinderbetreuer“ ab April 2025 eingeführt wird.
Für das Wohlergehen vielfältiger Familien werden die Unterstützungsdienste für multikulturelle Familien auf Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgeweitet, und in Familienzentren sollen spezielle Manager für Familien mit Migrationshintergrund eingesetzt werden. Die Unterstützung durch Sozialleistungen für Alleinerziehenden-Familien wird auf Haushalte mit einem Medianeinkommen von 65 % oder weniger ausgeweitet, und es werden Dienstleistungsmodelle zur Stärkung der Fähigkeiten der wachsenden Zahl von Einpersonenhaushalten entwickelt und verbreitet. Ministerin Won Min-kyung betonte, dass das Ministerium seine gestärkte Rolle durch praktische Geschlechtergleichstellung, die Beseitigung von Geschlechterunterschieden, die Unterstützung von Opfern geschlechtsbezogener Gewalt sowie umfassende Jugend- und Familienpolitiken erfüllen wird. Sie bekräftigte die Bemühungen, die Zusammenarbeit mit verwandten Behörden zu stärken und eine kontinuierliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, um sicherzustellen, dass die politischen Ergebnisse vor Ort konkret umgesetzt werden.