Der südkoreanische Handelsstaatssekretär Park Jung-seong traf sich am 16. Dezember in Seoul mit der norwegischen Handels- und Industriestaatssekretärin Ragnhild Sjoner Syrstad, um Möglichkeiten zur Stärkung der praktischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern angesichts der Veränderungen im globalen Handelsumfeld zu diskutieren.
Beide Länder erkannten die Bedeutung der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Norwegen zur Stabilisierung der Lieferketten und zur Verbesserung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit angesichts der zunehmenden Unsicherheit durch globalen Protektionismus und die Schwächung des WTO-Systems. Sie vereinbarten, die Konsultationen fortzusetzen, um eine praktische Partnerschaft aufzubauen, die mit den Errungenschaften beider Länder verknüpft werden kann.
Darüber hinaus bewerteten sie die Wiederaufnahme des Korea-Norwegen Wirtschaftszusammenarbeitsausschusses (KNECC) nach einer zehnjährigen Pause positiv, was die Grundlage für den Geschäftsaustausch und die gemeinsame Projektentwicklung stärkt. Sie vereinbarten auch, die staatliche Unterstützung auszubauen und praktischere Kooperationsmodelle und projektbasierte MOUs zu fördern.
Park Jung-seong betonte, dass der Handel zwischen beiden Ländern seit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens qualitativ und quantitativ gewachsen sei, insbesondere im Schiffbau, mit Fortschritten bei zukünftigen Technologien auf Basis von KI und autonomer Navigation. Er äußerte die Hoffnung, dass die Zusammenarbeit auf fortschrittliche Industrien wie den grünen Wandel und kritische Lieferketten ausgeweitet wird, indem die Stärken Koreas in der Herstellung und ICT mit den maritimen und Energietechnologien Norwegens kombiniert werden.