[2026-01-27]Südkorea verstärkt nach Korea-China- und Korea-Japan-Gipfeln wirtschaftliche Zusammenarbeit

Am 26. betonte Vizepremier und Finanzminister Koo Yun-cheol auf der 262. Sitzung der Außenwirtschaftsminister, dass Südkorea seine stabile Industrieinfrastruktur, Spitzentechnologien und K-Kultur aktiv nutzen werde, um strategische Wirtschaftspartnerschaften zu stärken und globale Allianzen auszubauen. Angesichts steigender externer Risiken wie erhöhter Zölle, globaler Lieferketteninstabilität und Rohstoffpreisschwankungen sieht er diese Herausforderungen als Test und Chance, Koreas Führungsrolle in zukünftigen Industrien zu sichern. Bei der Sitzung wurden die wirtschaftlichen Ergebnisse der Korea-China- und Korea-Japan-Gipfel überprüft, Folgeaktionen diskutiert und zentrale Themen wie die Korea-China-Kulturkooperation, internationale Trends bei kritischen Mineralien, Unterstützung für Auslandsanlagen bis 2026 und das Korea-Ägypten-CEPA behandelt. Die Regierung strebt an, durch diese Maßnahmen konkrete Erfolge in der Wirtschaftszusammenarbeit und eine führende Position in globalen Wertschöpfungsketten zu erzielen.

Der Korea-China-Gipfel, der erste Staatsbesuch in China seit neun Jahren, wurde als Meilenstein für die vollständige Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen und die Schaffung einer zukunftsorientierten, auf Gegenseitigkeit beruhenden Partnerschaft bewertet. Die Zusammenarbeit, die bisher auf die Fertigungsindustrie konzentriert war, wurde auf Konsumgüter, Inhalte und Dienstleistungen ausgeweitet, um spürbare Vorteile für die Bevölkerung zu schaffen. Das Kulturministerium plant, den seit 2017 stagnierenden kulturellen Austausch schrittweise wieder aufzunehmen und die Zusammenarbeit in K-Content, Kunst, Sport und Tourismus systematisch zu erweitern. Der Korea-Japan-Gipfel brachte Fortschritte bei wirtschaftlichen Themen, vertiefte die Zusammenarbeit bei KI und Schutz des geistigen Eigentums, schlug die Ausweitung der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen vor und übermittelte Koreas Position zum Beitritt zur CPTPP. Die Frage der kritischen Mineralien wurde als ressortübergreifende Aufgabe hervorgehoben.

Zur Unterstützung von Auslandsanlagen wird eine regierungsübergreifende Taskforce mit Ministerien, Unternehmen, Verbänden und Förderinstitutionen gebildet, um bis 2026 Aufträge im Wert von 41,2 Milliarden US-Dollar für 22 Projekte zu sichern. Strategische Wirtschaftspartnerschaften mit dem Nahen Osten, Asien und Amerika werden intensiv genutzt, wobei der Fokus auf aktueller Information und erweiterter finanzieller Unterstützung liegt. Nach Vertragsabschluss werden Maßnahmen zur Ausbildung von Fachkräften, Vertragsänderungen und zur Lösung offener Forderungen diskutiert. Zudem wurden der Stand und die Pläne für das umfassende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (CEPA) mit Ägypten, dem größten nordafrikanischen Wirtschaftsland, vorgestellt und eine enge Zusammenarbeit der Ministerien vereinbart. Die jeweiligen Themen werden von den zuständigen Ministerien betreut.

Zukünftig wird die südkoreanische Regierung ihre globale Wirtschaftszusammenarbeit auf Basis ihrer starken Industrieinfrastruktur, Spitzentechnologien und kulturellen Wettbewerbsfähigkeit weiter ausbauen. Die Korea-China- und Korea-Japan-Gipfel dürften die praktische Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Technologie stärken. Übergreifende Regierungsmaßnahmen und öffentlich-private Partnerschaften werden für kritische Mineralien, Auslandsanlagen und CEPA immer wichtiger. Diese Strategien stärken Koreas Widerstandsfähigkeit gegen globale Lieferkettenstörungen und Handelsrisiken und sichern die Führungsrolle in zukünftigen Industrien.


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🎯 metaqsol opinion:
Diese Sitzung zeigt Südkoreas proaktive Strategie, sich an globale Wirtschaftsveränderungen anzupassen und seinen internationalen Einfluss in Industrie, Technologie und Kultur auszubauen. Die verstärkte Zusammenarbeit mit China und Japan kann eine Schlüsselrolle bei der Bildung regionaler Wirtschaftsblöcke und der Neugestaltung von Wertschöpfungsketten in Nordostasien spielen. Die Stabilisierung von Lieferketten und die Erschließung neuer Märkte, etwa bei kritischen Mineralien und Auslandsanlagen, stärken die globale Wettbewerbsfähigkeit koreanischer Unternehmen. Kooperationen in KI, geistigem Eigentum und Berufsqualifikationen sind essenziell, um in der vierten industriellen Revolution eine Führungsrolle einzunehmen. Der Aufbau effektiver öffentlich-privater Partnerschaften wird entscheidend für Südkoreas zukünftige Position in der Weltwirtschaft sein.

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