Im Jahr 2025 setzt die südkoreanische Regierung zahlreiche Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung des Lebens ihrer Bürger um. Ab dem 1. Februar kann jede Person bei Geschäfts-, Regional- und Genossenschaftsbanken ein Lebensunterhaltskonto eröffnen, auf dem bis zu 2,5 Millionen Won pro Monat vor Pfändung geschützt sind. Die Datenschutzkommission hat die zweite Ausbaustufe der Plattform ‚OnMyData‘ abgeschlossen, sodass Bürger ihre bei verschiedenen Institutionen gespeicherten personenbezogenen Daten zentral einsehen, verwalten und löschen können. Das Forstamt und das Innenministerium haben die Frühjahrs-Waldbrandschutzperiode auf den 20. Januar vorgezogen und das zentrale Krisenmanagementzentrum aktiviert, um die Reaktionsfähigkeit zu stärken.
Das Justizministerium hat die Zivilvollstreckungsverordnung geändert und die Pfändungsfreigrenze für Lebensunterhaltskonten von 1,85 auf 2,5 Millionen Won angehoben. Auch die Pfändungsfreigrenzen für Lohnforderungen und Versicherungsleistungen wurden erhöht. Die am 21. Januar gestartete Rechtsberatungsplattform (www.helplaw24.go.kr) bündelt die Dienste von 35 Institutionen und bietet KI-gestützte, individuelle Rechtsberatung. Die Unterhaltsvorschussstelle begann am 19. Januar mit der Rückforderung von insgesamt 7,73 Milliarden Won an im zweiten Halbjahr 2023 vorab gezahlten Unterhaltsleistungen.
Das Umweltministerium erhöht 2025 die Zinszuschüsse für Kredite zur Treibhausgasreduktion auf 3 Billionen Won und vereinfacht die Antragsverfahren für kleine und mittlere Unternehmen. Das Ministerium für Ozeane und Fischerei führt bis zum 30. Januar gemeinsam mit der Küstenwache und anderen Behörden Sonderinspektionen an 136 Küstenpassagierschiffen durch, um die Sicherheit während der Neujahrsreisezeit zu gewährleisten. Das Arbeitsministerium stellt ab dem 19. Januar über eine offene API die Liste säumiger Arbeitgeber für private Jobportale bereit, sodass Bewerber die Lohnzahlungshistorie von Unternehmen vorab prüfen können.
Die Nationale Ermittlungsbehörde der Polizei hat ein permanentes Kontrollsystem für Strafanzeigen eingeführt, bei dem 79 Experten landesweit die Fallbearbeitung überwachen. Der Wetterdienst informiert Senioren dreimal täglich per KI-Lautsprecher über Kälteeinwirkungen und bietet auch Videoanleitungen an. Diese Maßnahmen stärken das rechtliche und wirtschaftliche Sicherheitsnetz, fördern den Schutz von Schwächeren und bringen Fortschritte im Katastrophenschutz, Umweltschutz und in der digitalen Verwaltung.
Die aktuellen politischen Maßnahmen zeigen Koreas Engagement für soziale Inklusion, digitale Transformation und proaktives Katastrophenmanagement. Lebensunterhaltskonten und zentrale Datenplattformen verbessern den Zugang zu Finanz-, Rechts- und Informationsdiensten, insbesondere für benachteiligte Gruppen. Die frühzeitige Aktivierung von Waldbrand- und Kältewellenwarnsystemen in Kombination mit KI-Technologien setzt neue Standards für Resilienz im Klimawandel. Die Ausweitung grüner Finanzierungen und die Transparenz auf dem Arbeitsmarkt fördern zudem ESG-Praktiken und faire Beschäftigung und positionieren Korea als Vorreiter einer bürgerzentrierten Verwaltung.