Nach monatelanger Unterbrechung aufgrund von Genehmigungsverzögerungen wurden zwei große Wohnungsbauprojekte wieder aufgenommen, sodass die Bereitstellung von 2.700 Wohneinheiten, die von Einzugsverzögerungen bedroht waren, normalisiert werden konnte. Das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr und das Architektur- und Raumforschungsinstitut gaben am 16. bekannt, dass sie innerhalb eines Monats nach der Pilotphase des Schnellen Genehmigungszentrums durch Unterstützung bei Gesetzesauslegungen und Verhandlungen zur Flächenabtretung die Genehmigungen für zwei Projekte wieder aufnehmen konnten. Das Zentrum ist Teil einer nationalen Strategie zur Ausweitung des Wohnungsangebots und zur Lösung von Problemen wie steigenden Projektkosten und Verkaufspreisen infolge von Genehmigungsverzögerungen. Es vermittelt direkt bei Auslegungsstreitigkeiten zwischen lokalen Behörden und Bauträgern.
Vom 26. November bis 5. Dezember letzten Jahres nahm das Zentrum Anträge von Genehmigungsbehörden und Projektträgern entgegen und wählte zwei Projekte in Uijeongbu und Uiwang, Provinz Gyeonggi, zur Unterstützung aus. Das Projekt in Uijeongbu war aufgrund unterschiedlicher Auslegungen des Brandschutzes über sechs Monate verzögert, während das Projekt in Uiwang durch Streitigkeiten über unzureichende Flächenabtretungen blockiert war. Durch die Unterstützung konnten insgesamt rund 3 Milliarden KRW an Projektkosten eingespart werden. Im Detail wurden beim Projekt in Uijeongbu 1,5 Milliarden KRW durch Klärung der Gesetzeslage und beim Projekt in Uiwang 1,3 Milliarden KRW durch die Berechnung der Flächenabtretung eingespart.
Das Wohnungsbauprojekt in Uijeongbu war wegen unterschiedlicher Auslegungen des Brandschutzgesetzes sechs Monate gestoppt, doch das Zentrum bestätigte die Auslegung des Bauträgers, sodass die Genehmigung sofort wieder aufgenommen und erhebliche Kosten eingespart werden konnten. Beim Wiederentwicklungsprojekt in Uiwang gab es Streit über die Fläche der Flächenabtretung, doch das Zentrum vermittelte auf Basis relevanter Gesetze und Präzedenzfälle, berechnete den Fehlbetrag auf 1,3 Milliarden KRW und ermöglichte die planmäßige Fertigstellung. Zur Sicherstellung des dauerhaften Betriebs des Zentrums wurde eine Gesetzesänderung vorgeschlagen.
Kim Gyu-cheol, Direktor für Wohnungs- und Bodenpolitik im Ministerium, betonte, dass diese Erfolge über die Lösung einzelner Fälle hinausgehen, da sie die Vorhersehbarkeit im Genehmigungsprozess erhöhen und die Belastung durch die Zusammenarbeit von Zentralregierung, lokalen Behörden und Privatsektor verringern. Nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens soll das Zentrum offiziell eingeführt werden, um eine solide institutionelle Grundlage zu schaffen. Die Fälle werden voraussichtlich positive Auswirkungen auf die Ausweitung des Wohnungsangebots, die Senkung der Projektkosten und die Stabilisierung der Preise haben. Kontinuierliche institutionelle Verbesserungen werden spürbare Veränderungen für die Bevölkerung bringen.
Die Pilotphase des Schnellen Genehmigungszentrums zeigt, dass strukturelle Probleme wie Gesetzesauslegungsstreitigkeiten und Verzögerungen im Wohnungsbauprozess effektiv und zügig gelöst werden können. Durch die direkte Vermittlung zwischen Behörden und Bauträgern werden Kosten und Zeit gespart. Mit einer festen institutionellen Grundlage könnte dieses Modell die Effizienz und Vorhersehbarkeit im Wohnungsbau erheblich steigern und so zur Stabilität und Transparenz des Immobilienmarktes beitragen.