[2026-01-19]Kältewelle: Höheres Risiko für Kälteerkrankungen bei Senioren

Zum Daehan, der kältesten Zeit des Jahres, warnt die Korea Disease Control and Prevention Agency (KDCA) vor erhöhten Risiken für Kälteerkrankungen, insbesondere bei Senioren. Eine Analyse der Überwachungsdaten der letzten fünf Jahre zeigt, dass über 56 % der Fälle Personen ab 60 Jahren betrafen. Zu den Kälteerkrankungen zählen Unterkühlung, Erfrierungen und Frostbeulen, wobei ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen unter Alkoholeinfluss besonders gefährdet sind. Die KDCA betont die Bedeutung von eingeschränkten Außenaktivitäten und ausreichendem Wärmeschutz.

Seit 2013 betreibt die KDCA ein Überwachungssystem für Kälteerkrankungen in 512 Notaufnahmen landesweit. Zwischen der Saison 2020-2021 und 2024-2025 wurden insgesamt 1.914 Fälle gemeldet, davon 1.071 (56 %) bei Menschen ab 60 Jahren. Besonders auffällig: 234 Fälle (12,2 %) betrafen Senioren mit Demenz, was das erhöhte Risiko bei kognitiven Einschränkungen unterstreicht. Während Unterkühlung bei Älteren häufiger auftritt, sind bei Jüngeren lokale Kälteverletzungen wie Erfrierungen verbreiteter.

Die Analyse der Unfallorte zeigt, dass Kälteerkrankungen bei allen Altersgruppen häufig auf Straßen auftreten. Senioren sind jedoch häufiger zu Hause oder in der Nähe ihrer Wohnung betroffen, während Jüngere vor allem in Bergen, Skigebieten oder an Flussufern erkranken. KDCA-Direktor Im Seung-kwan betont auch dieses Jahr den hohen Anteil älterer Patienten und empfiehlt das Tragen von warmer Kleidung, Mützen und Handschuhen beim Verlassen des Hauses. Besonders chronisch Kranke und Menschen mit Demenz sollten unter Beobachtung stehen und die Präventionsregeln strikt einhalten.

Mit anhaltender Kältewelle steigt das Risiko für gesundheitliche Schäden bei Senioren und chronisch Kranken weiter an. Die Regierung plant, das nationale Anpassungsvermögen an den Klimawandel durch fortlaufende Überwachung und verstärkte Aufklärung zu stärken. Die Bevölkerung wird aufgerufen, für angemessene Raumtemperaturen, leichte Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ausgewogene Ernährung zu sorgen sowie Außenaktivitäten bei Kälte zu vermeiden. Diese Maßnahmen können die Zahl der Kälteerkrankungen deutlich senken und zu einem gesünderen Winter beitragen.


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🎯 metaqsol opinion:
Der Artikel verdeutlicht anhand konkreter Zahlen die besondere Gefährdung älterer Menschen durch Kältewellen. Die Bedeutung von Überwachungssystemen und maßgeschneiderten Präventionsmaßnahmen wird hervorgehoben. Zukünftig können KI-basierte Risikoanalysen, Echtzeit-Gesundheitsüberwachung und die Einbindung von Nachbarschaftshilfe die Prävention und das Management von Kälteerkrankungen entscheidend verbessern.

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