[2026-01-18]Südkoreas Einigungsministerium verbessert Regeln für Nord-Süd-Handel und Lebensmittelsicherheit

Das südkoreanische Vereinigungsministerium hat Maßnahmen zur Wiederaufnahme und Belebung des zivilen Handels zwischen Nord- und Südkorea eingeleitet. Am 16. wurde bekannt gegeben, dass auf Grundlage von Taskforce-Sitzungen und Abstimmungen mit relevanten Behörden Änderungen an der Durchführungsverordnung zum Gesetz über den innerkoreanischen Austausch und die Zusammenarbeit, eine neue Verordnung zu Importkontrollen nordkoreanischer Lebensmittel sowie eine überarbeitete Verordnung zur Ursprungsbestätigung von Handelswaren vorbereitet wurden. Diese Schritte spiegeln das Bestreben der Regierung wider, die Grundlage für den innerkoreanischen Austausch wiederherzustellen und den kleinen Handel neu zu beleben. Die Atmosphäre am Hauptsitz für innerkoreanische Gespräche in Samcheong-dong, Jongno-gu, Seoul, unterstreicht die Bedeutung dieser Reformen.

Die geänderte Durchführungsverordnung führt das Sondergesetz zur Lebensmittelsicherheitskontrolle bei Importen ein, um die Lebensmittelsicherheit zu stärken. Zudem werden die Anforderungen für die Einfuhrgenehmigung um Dokumente zur Registrierung ausländischer Hersteller und Transshipment-Nachweise erweitert. Dadurch können Handelsunternehmen Unterlagen, die bisher erst bei der Importanmeldung und Zollabfertigung erforderlich waren, bereits im Genehmigungsverfahren einreichen, was die Abläufe vereinfacht. Diese Änderungen sollen die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und die Planbarkeit für Unternehmen verbessern, wodurch Zeit und Kosten gespart werden.

Im Einklang mit den Verordnungsänderungen hat das Vereinigungsministerium auch eine neue Verordnung zu Importkontrollen nordkoreanischer Lebensmittel und eine überarbeitete Verordnung zur Ursprungsbestätigung von Handelswaren vorbereitet. Die neue, gemeinsam mit der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde herausgegebene Verordnung regelt unter anderem die Registrierung ausländischer Hersteller, Vor-Ort-Inspektionen und detaillierte Kontrollen. Besonders hervorzuheben ist, dass nordkoreanische Lebensmittel nicht nur bei der ersten Einfuhr, sondern auch bei Wiedereinfuhr strengen Kontrollen unterzogen werden, um Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit auszuräumen.

Das Ministerium plant, die administrativen Verfahren für die Umsetzung der Verordnungen zügig abzuschließen und die Änderungen im kommenden Monat in Kraft zu setzen. Die überarbeitete Ursprungsverordnung trägt den veränderten innerkoreanischen Beziehungen Rechnung und sieht vor, dass das Vereinigungsministerium und der Zoll über eine Arbeitsgruppe Fragen zur Ursprungsbestätigung gemeinsam abstimmen. Diese Reformen dürften die Transparenz und das Vertrauen im innerkoreanischen Handel stärken. Es bleibt abzuwarten, ob sowohl die Handelsbelebung als auch die öffentliche Sicherheit erreicht werden können.


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🎯 metaqsol opinion:
Die Reformen des Vereinigungsministeriums bilden eine solide Grundlage für die Wiederaufnahme des innerkoreanischen Handels. Durch die Stärkung der Lebensmittelsicherheit und die Vereinfachung administrativer Abläufe werden Unternehmen entlastet und das Vertrauen der Bevölkerung erhöht. Mit einer weiteren Annäherung der beiden Koreas werden diese institutionellen Maßnahmen entscheidend für die Ausweitung des Austauschs und die Maximierung wirtschaftlicher Effekte sein.

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