Am 16. Januar 2026 traf Präsident Lee Jae-myung den ehemaligen japanischen Premierminister Taro Aso zu einem etwa 30-minütigen Gespräch im Rahmen des Seoul-Tokyo Forums. Das Treffen fand unmittelbar nach Lees Besuch in Nara (13.-14. Januar) und dem Korea-Japan-Gipfel statt und erregte große Aufmerksamkeit. Präsident Lee betonte die Bedeutung des Austauschs nicht nur zwischen Staatschefs, sondern auch zwischen Bürgern und Politikern und dankte Aso für seinen Besuch. Dieses Treffen hat die Erwartungen der Öffentlichkeit an eine Verbesserung der koreanisch-japanischen Beziehungen erhöht.
Präsident Lee bedankte sich bei Premierminister Takaichi und dem japanischen Volk für die besondere Gastfreundschaft. Er hob hervor, dass das Gipfeltreffen die Shuttle-Diplomatie gestärkt und konkrete Ergebnisse erzielt habe. Ex-Premier Aso bewertete das Gipfeltreffen als sehr erfolgreich und betonte, dass Lees Besuch auch in Japan sehr positiv aufgenommen wurde. Besonders hob er hervor, dass Lee und Premierminister Takaichi innerhalb kurzer Zeit zweimal zu Gipfeltreffen zusammenkamen.
Präsident Lee unterstrich die Bedeutung einer Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Korea und Japan angesichts der aktuellen internationalen Lage. Er bat Ex-Premier Aso, weiterhin eine aktive Rolle bei der Bewältigung schwieriger Themen und beim Aufbau zukunftsorientierter Kooperationen zu übernehmen. Auch Aso stimmte der Notwendigkeit eines fortgesetzten Dialogs und Austauschs zu. Das Treffen diente dem Aufbau von Vertrauen und der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den politischen Führungspersönlichkeiten.
Für die Zukunft wird erwartet, dass Korea und Japan auf Basis der Shuttle-Diplomatie ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen ausbauen. Die jüngsten Gipfeltreffen und politischen Austausche bilden eine Grundlage für praktische Kooperationen in Wirtschaft, Sicherheit und Kultur. Ein vertieftes gegenseitiges Verständnis und eine zukunftsorientierte Partnerschaft zwischen den Bevölkerungen beider Länder werden erwartet. Diese Entwicklungen dürften sich auch positiv auf Frieden und Stabilität in Nordostasien auswirken.
Das jüngste Gipfeltreffen und der politische Austausch markieren einen Wendepunkt in den koreanisch-japanischen Beziehungen. Die Wiederaufnahme der Shuttle-Diplomatie und konkrete Ergebnisse eröffnen neue Chancen für sektorübergreifende Kooperationen. Der Aufbau von Vertrauen zwischen den politischen Führungspersönlichkeiten und die Intensivierung des Austauschs auf Bürgerebene sind entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung der bilateralen Beziehungen.