[2026-01-18]Afrikanische Schweinepest und Vogelgrippe in Gangneung und Cheonan – Verschärfte Seuchenbekämpfung

Am 17. Januar bestätigte das zentrale Krisenmanagementzentrum für Afrikanische Schweinepest und hochpathogene Geflügelgrippe (Leitung: Song Mi-ryeong, Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten) den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest auf einer Schweinefarm in Gangneung, Gangwon, mit rund 20.000 Tieren. Gleichzeitig wurde auf einer Geflügelfarm in Cheonan, Chungnam, mit etwa 82.000 Tieren ein Fall der hochpathogenen Geflügelgrippe (H5N1) festgestellt. Dies sind die ersten Fälle der Afrikanischen Schweinepest in diesem Jahr und der 36. Fall der Geflügelgrippe in der laufenden Wintersaison. Die Behörden reagierten umgehend mit Krisensitzungen und der Koordination zwischen verschiedenen Institutionen und lokalen Regierungen.

Nach dem Bericht über vermehrte Schweineverluste am 16. Januar wurde die Afrikanische Schweinepest am 17. Januar durch präzise Tests bestätigt. Im Jahr 2025 gab es insgesamt sechs Ausbrüche auf Schweinefarmen, davon fünf in Nord-Gyeonggi und einen in Dangjin, Chungnam. Die betroffene Farm in Gangneung hatte zuvor keine Ausbruchsgeschichte. Bei der Geflügelgrippe handelt es sich um den 36. bestätigten Fall in dieser Wintersaison, verteilt auf verschiedene Regionen wie Gyeonggi, Chungbuk, Chungnam, Jeonbuk, Jeonnam und Gwangju.

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, wurden sofortige Maßnahmen ergriffen: Ein Erstreaktionsteam und Epidemiologen wurden entsandt, der Zugang zur Farm wurde gesperrt und 20.150 Schweine werden gekeult. In sechs Städten und Landkreisen in Gangwon wurde ein 48-stündiges Bewegungsverbot für Schweine und relevante Einrichtungen verhängt. Zudem werden 33 Desinfektionsfahrzeuge eingesetzt, um 43 Farmen und Straßen in der Region zu reinigen. Für die Geflügelgrippe wurde ein 24-stündiges Bewegungsverbot in Cheonan und angrenzenden Gebieten erlassen, und 36 Geflügelfarmen im 10-km-Schutzradius werden intensiv getestet.

Die Behörden planen, die klinischen und präzisen Tests in den betroffenen und epidemiologisch verbundenen Betrieben schnell abzuschließen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. In Gangwon werden Schweinebewegungen streng überwacht und täglich telefonisch kontrolliert. Für Geflügelfarmen mit mehr als 50.000 Tieren und in 18 betroffenen Städten und Landkreisen wird die Überwachung bis Ende Januar verlängert. Zusätzlich werden Umweltkontrollen bei Transportunternehmen durchgeführt, die gegen Biosicherheitsvorschriften verstoßen haben, und 1,6 Milliarden KRW an Notfallmitteln wurden für lokale Behörden bereitgestellt.

Vize-Minister Kim Jong-gu betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Desinfektion und Kontrolle der Zugänge zu Farmen, insbesondere da es sich in Gangneung um den ersten Ausbruch handelt. Er forderte die lokalen Behörden auf, die Maßnahmen strikt umzusetzen und die Landwirte über Winterdesinfektion und Biosicherheitsregeln aufzuklären. Angesichts der erhöhten Risiken im Januar sollen alle Beteiligten die Präventionsmaßnahmen konsequent befolgen, um weitere Ausbrüche zu verhindern.


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