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[2026-01-15]K-Pop Demon Hunters bricht Rekorde mit Soda Pop-Choreografie weltweit

Im Jahr 2025 sorgte die Netflix-Animation ‚K-Pop Demon Hunters‘ (KDH) weltweit für Furore. Innerhalb von weniger als drei Monaten nach Veröffentlichung erreichte sie über 300 Millionen Aufrufe und wurde damit zum meistgesehenen Film in der Geschichte von Netflix. Der Original-Soundtrack ‚Golden‘, gesungen von Protagonistin Huntrix, erreichte als erster Animations-OST Platz 1 der Billboard Hot 100. Durch den Erfolg der Serie stieg die jährliche Besucherzahl des Nationalmuseums von Korea auf über 6,5 Millionen – ein Rekord seit der Eröffnung 1945. Das US-Magazin TIME kürte KDH zum „Innovativsten Werk des Jahres“ und zeigte die Huntrix-Mitglieder auf dem Cover.

Choreograf Ha Sung-jin erlangte internationale Aufmerksamkeit mit seiner Taekwondo-inspirierten Choreografie zu ‚Soda Pop‘. Er kreierte 90 % der Choreografie für den Song der fiktiven Boygroup Lion Boys und arbeitete auch an weiteren Songs wie ‚How It’s Done‘ und ‚Your Idol‘. Als Mitglied des Taekwondo-Performance-Teams K-Tigers präsentierte Ha Sung-jin die Dynamik des Taekwondo auf internationalen Bühnen wie dem G20-Gipfel 2025 in Johannesburg und dem APEC-Gipfel in Gyeongju. Seine Choreografien integrieren Taekwondo-Techniken wie Gesichts- und Körperblockaden auf natürliche Weise.

Während der Produktion von KDH entwickelte Ha Sung-jin in nur drei Monaten zwölf Choreografie-Entwürfe und arbeitete eng mit Regisseurin Maggie Kang und dem Produktionsteam zusammen. Er legte Wert darauf, Taekwondo-Bewegungen so einzubinden, dass sie nicht wie traditionelle Kampfkunst wirken. In ‚Your Idol‘ setzte er die Themen „Sensenmann“ und „Seele“ durch subtile Gesten und Körperhaltungen um. Seine Choreografien gelten als zugänglich und innovativ und werden sowohl von Idolen als auch vom breiten Publikum geschätzt.

Beim ‚Seoul Hunters Festival 2025‘ traten Hunderte von in- und ausländischen Fans mit KDH-OSTs und Choreografien gegeneinander an, was den gestiegenen Status von Choreografen verdeutlichte. Ha Sung-jin prägt mit seiner Fusion aus Taekwondo und Tanz ein neues Genre und treibt die globale Expansion von K-Content voran. Allerdings sind Urheberrechte für Choreografien noch unzureichend geregelt, was den Schutz der Kreativen erschwert. In Zukunft könnte Taekwondo-basierter Tanz als eigenständige globale Performance-Sprache anerkannt werden.


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🎯 metaqsol opinion:
Der Artikel zeigt, wie K-Content von einem Exportgut zum globalen Standard geworden ist. Ha Sung-jins Taekwondo-basierte Choreografien überwinden die Grenzen zwischen Tradition und Moderne, Ost und West, und setzen neue Trends in der Popkultur. Eine stärkere Urheberrechtsregelung für Choreografen könnte die kreative und nachhaltige Entwicklung der K-Content-Industrie weiter fördern.

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