In jüngsten Medienberichten wurde auf die langen Einreisezeiten für Kreuzfahrtpassagiere am Hafen Busan hingewiesen. Aufgrund von Störungen bei Sicherheitsgeräten und Personalmangel waren nur 7 von 11 Kontrollstationen in Betrieb, was zu Wartezeiten von 2 bis 3 Stunden führte. Das Ministerium für Ozeane und Fischerei betonte, dass es alles daran setzt, die Einreisezeiten für Kreuzfahrtgäste zu verkürzen. Am Hafen Busan wird ein \“Onboard-Sicherheitscheck\“ durchgeführt, sodass etwa 5.000 Passagiere innerhalb von rund 1,5 Stunden an Bord gehen können. Diese Zeit entspricht internationalen Standards, etwa in Japan und China.
Derzeit sind am Nordhafen und am Yeongdo-Kreuzfahrtterminal insgesamt 11 Sicherheitskontrollen installiert. Das Ministerium stellt durch ein kontinuierliches Wartungssystem sicher, dass alle Geräte einwandfrei funktionieren. Um auf den Anstieg chinesischer Kreuzfahrten zu reagieren, wurden im November 2023 zusätzlich 15 Sicherheitskräfte eingestellt, sodass nun insgesamt 66 Fachkräfte im Einsatz sind. Diese Maßnahmen sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Einreiseprozesse. Die Regierung plant, die Verwaltung und Optimierung fortlaufend zu verbessern.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass Zahnpasta des Unternehmens Aekyung Industrial den verbotenen Inhaltsstoff Triclosan enthielt und in den letzten drei Jahren in Südkorea verkauft wurde. Obwohl die MFDS im vergangenen Jahr keine Spuren des Stoffes fand, ergaben aktuelle Firmenuntersuchungen einen Gehalt von bis zu 0,15 %, was eine erneute Prüfung erforderlich macht. Triclosan ist ein antibakterieller Wirkstoff, der in Handdesinfektionsmitteln, Zahnpasta und anderen Produkten verwendet wird, aber bei übermäßiger Nutzung gesundheitsschädlich sein kann. Südkorea hat die Verwendung seit 2016 eingeschränkt. Die MFDS untersucht derzeit sechs importierte 2080-Zahnpasta-Produkte und kündigte strenge Maßnahmen bei Gesetzesverstößen an.
Die Regierung will die Sicherheit von Zahnpasta sorgfältig prüfen und die Kontrolle von Medizinprodukten verstärken, um das Vertrauen der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Herkunft des Triclosan und die Qualitätskontrolle importierter Produkte werden genau untersucht. Während Triclosan in einigen Ländern noch teilweise erlaubt ist, hat Südkorea frühzeitig reguliert. Auch künftig will die Regierung die Gesundheit der Bevölkerung durch verbesserte Politik, schnelle Information und transparente Maßnahmen schützen.