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[2026-01-14]2024: Unterstützung für Festanstellungen und verkürzte Arbeitszeiten für Eltern in Südkorea

Die koreanische Regierung reagiert auf Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit ihres Förderprogramms zur Umwandlung von befristeten in feste Arbeitsverhältnisse und setzt verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Effektivität um. 2024 wird das Programm nach zweijähriger Pause wieder aufgenommen, wobei die Zielgruppe von bevorzugten und mittleren Unternehmen auf Betriebe mit weniger als 30 Mitarbeitern ausgeweitet wird. Parallel dazu werden die Elternzeitregelungen wie der 10-Uhr-Arbeitsbeginn und die Arbeitszeitverkürzung gestärkt, um insbesondere Doppelverdienerfamilien und Eltern zu unterstützen. Die Regierung treibt zudem rechtliche und institutionelle Reformen voran, um strukturelle Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu beseitigen und den Schutz von atypisch Beschäftigten zu verbessern.

Das Förderprogramm sieht vor, dass Unternehmen, die befristete, Leih- oder Werkvertragsarbeiter mit mindestens sechs Monaten Betriebszugehörigkeit in Festanstellung übernehmen oder direkt beschäftigen, bis zu 600.000 KRW pro Arbeitnehmer und Monat für maximal ein Jahr erhalten. Für kleine und mittlere Unternehmen, die eine Arbeitszeitverkürzung für Eltern ermöglichen, gibt es monatlich 300.000 KRW pro betroffenen Arbeitnehmer. Zur Kompensation von Lohneinbußen steigt die Obergrenze des Basisgehalts für eine wöchentliche Verkürzung um 10 Stunden auf 2,5 Millionen KRW, für weitere Verkürzungen auf 1,6 Millionen KRW. Für Ersatzkräfte während der Elternzeit werden bis zu 1,4 Millionen KRW pro Monat für Betriebe mit weniger als 30 Mitarbeitern und bis zu 1,3 Millionen KRW für größere Unternehmen gezahlt. Die Unterstützung für Arbeitsaufteilung beträgt je nach Betriebsgröße bis zu 600.000 KRW bzw. 400.000 KRW monatlich.

Das Arbeitsministerium betont, die Kluft zwischen Festangestellten und atypisch Beschäftigten durch die Stärkung des Prinzips „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und die Förderung der Verhandlungen zwischen Haupt- und Subunternehmern mittels des novellierten Gewerkschaftsgesetzes zu verringern. Weitere Maßnahmen sind das neue Grundgesetz für Arbeitnehmerrechte, verstärkte Kontrollen bei atypischer Beschäftigung, Diskriminierungsprävention und kontinuierliche Beratung zur Verbesserung der Beschäftigungsstruktur. Die Regierung will die Wirkung der Maßnahmen sorgfältig prüfen und die Systeme so anpassen, dass die Ressourcen gezielt bei den Bedürftigen ankommen. Die Reduzierung von Ungleichheiten und die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie stehen 2024 im Mittelpunkt.

Künftig wird die koreanische Arbeitsmarktpolitik den Ausbau der Unterstützung für Festanstellung und Arbeitszeitverkürzung in der Elternzeit weiter vorantreiben. Besonders kleine Unternehmen, atypisch Beschäftigte und Eltern werden von mehr Beschäftigungssicherheit und besserer Lebensqualität profitieren. Eine fortlaufende Evaluation und Anpassung der Maßnahmen kann zur Überwindung struktureller Ungleichheiten und zur gesellschaftlichen Integration beitragen. Die Bemühungen der Regierung, ein faires Arbeitsumfeld für alle zu schaffen, stehen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.


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