Am 13. Januar 2026 trafen sich der koreanische Präsident Lee Jae-myung und die japanische Premierministerin Sanae Takaichi zu einem Gipfeltreffen in Nara, Japan. Das Treffen begann mit einem symbolischen Händedruck der beiden Staatsoberhäupter und markierte das 60-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Korea und Japan. Präsident Lee betonte die Hoffnung, dass beide Nationen gemeinsam eine neue Zukunft gestalten. Der Veranstaltungsort Nara, ein historisches Zentrum des kulturellen Austauschs zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan, verlieh dem Treffen besondere Bedeutung.
In seiner Eröffnungsrede erinnerte Präsident Lee an die schmerzhaften Erfahrungen der Vergangenheit, hob jedoch das bemerkenswerte Wachstum und die Entwicklung seit der Normalisierung hervor. Er betonte, dass dieses Gipfeltreffen den Beginn einer weiteren 60-jährigen Partnerschaft markiert. Lee unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Korea und Japan angesichts der komplexen internationalen Lage. Premierministerin Takaichi sprach ebenfalls die strategische Bedeutung der bilateralen Beziehungen an und zeigte sich zufrieden mit den tiefgehenden Gesprächen mit Präsident Lee.
Präsident Lee erklärte, dass es wichtig sei, positive Aspekte der Beziehung weiterzuentwickeln und Schwierigkeiten zu minimieren. Premierministerin Takaichi äußerte den Wunsch, die Korea-Japan-Beziehungen auf eine höhere Ebene zu heben und bekräftigte die Notwendigkeit, gemeinsam zur regionalen Stabilität beizutragen. Beide Seiten würdigten die Widerstandsfähigkeit der bilateralen Beziehungen, die im vergangenen Jahr zum 60. Jubiläum deutlich wurde, und äußerten Erwartungen an die heutigen Gespräche.
Dieses Gipfeltreffen könnte einen Wendepunkt für Korea und Japan darstellen, um eine zukunftsorientierte Partnerschaft jenseits historischer Konflikte aufzubauen. Die positiven Botschaften der Staatsoberhäupter deuten auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit und Kultur hin. Die strategische Bedeutung der Korea-Japan-Beziehungen wird in der aktuellen internationalen Situation immer deutlicher. Mit gegenseitigem Vertrauen und Zusammenarbeit könnten beide Länder künftig maßgeblich zu Frieden und Wohlstand in Nordostasien beitragen.