[2026-01-13]Erhöhung der Behindertenrente 2026, Jugendbeschäftigung und Wasserstoffautos: Aktuelle Politik in Korea

Ab 2026 wird die Behindertenrente in Südkorea auf bis zu 439.700 KRW pro Monat erhöht. Die Regierung setzt verschiedene Sozial- und Industriepolitiken um, darunter die Förderung der Jugendbeschäftigung und den Ausbau von Wasserstofffahrzeugen. Die Behindertenrente besteht aus einer Grund- und einer Zusatzleistung, wobei die Grundleistung jährlich an die landesweite Verbraucherpreisänderungsrate angepasst wird. Neue ‚First Step Job Guarantee Centers‘ und ‚University Job Plus Centers‘ werden eingerichtet, um arbeitslose Jugendliche systematisch zu identifizieren und individuell zu unterstützen. Darüber hinaus werden Maßnahmen in Bereichen wie Wasserstoffbus- und Pkw-Förderung, Prävention von No-Show-Schäden in der Gastronomie und die Ausweitung von Pilotprojekten für häusliche Pflegezentren umgesetzt.

Das Gesundheitsministerium hat den Grundbetrag der Behindertenrente für 2026 auf 349.700 KRW festgelegt, eine Erhöhung um 7.190 KRW. Schwerbehinderte erhalten ab dem 20. Januar bis zu 439.700 KRW monatlich. Die Einkommensgrenzen für den Bezug liegen bei 1,4 Millionen KRW für Einzelhaushalte und 2,24 Millionen KRW für Paare, jeweils erhöht gegenüber dem Vorjahr. Zur Förderung der Jugendbeschäftigung sucht das Arbeitsministerium Universitäten für den Betrieb von 10 neuen ‚First Step Job Guarantee Centers‘ und 46 ‚University Job Plus Centers‘ bis 2026. Für die Förderung von Wasserstofffahrzeugen werden insgesamt 7.820 Fahrzeuge (1.800 Busse, 6.000 Pkw, 20 Lkw/Reinigungsfahrzeuge) mit 576,2 Milliarden KRW finanziert, und die Zahl der Wasserstofftankstellen soll bis 2030 auf 660 steigen.

Laut einer Umfrage des Ministeriums für KMU und Start-ups haben 65% der Gastronomiebetriebe in den letzten drei Jahren No-Show-Schäden erlitten, mit einem durchschnittlichen Verlust von 443.000 KRW pro Vorfall. Die Fair Trade Commission hat die No-Show-Strafgebühren erhöht, und die rechtliche Unterstützung für betroffene Unternehmen wurde ausgeweitet. Das Pilotprojekt für häusliche Pflegezentren umfasst derzeit 344 Zentren in 195 Regionen, mit weiterer Rekrutierung bis zum 28. Januar. Export- und Importunternehmen können jetzt online über das UNI-PASS-System Zahlungsaufschub und Ratenzahlung beantragen, und 3.861 weitere Unternehmen wurden in die Steuerunterstützung aufgenommen.

Für Kleinunternehmer mit sinkendem Umsatz wird die Frist für die Mehrwertsteuerzahlung 2026 um zwei Monate verlängert, und die vereinfachte Besteuerung wird ausgeweitet. Nach Ausbrüchen der hochpathogenen Vogelgrippe (H5N1) wurden die Quarantänemaßnahmen verstärkt. Freiwillige Feuerwehrleute führen landesweit Brandschutzmaßnahmen für alleinlebende Senioren im Winter durch. Bei Ausbruch neuer Infektionskrankheiten wird eine regierungsübergreifende Taskforce für die schnelle Einführung von Impfstoffen eingerichtet. Für die Unfallprävention in kleinen Unternehmen werden 533,4 Milliarden KRW in das ‚Clean Workplace Support Project‘ investiert. Die Regierung legt mit diesen Maßnahmen den Fokus auf soziale Sicherheit, industrielle Innovation und die Verbesserung des Gemeinwohls.


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