[2026-01-13]Busan Hafen: Kürzere Kreuzfahrt-Abfertigung und Kontroverse um Zahnpasta-Sicherheit

In jüngsten Medienberichten wurde auf lange Einreisezeiten für Kreuzfahrtpassagiere im Hafen von Busan hingewiesen, wobei Geräteausfälle und Personalmangel an den Sicherheitskontrollen als Ursache genannt wurden. Das Ministerium für Ozeane und Fischerei erklärte, dass es alles daran setze, die Einreisezeiten für Kreuzfahrttouristen zu verkürzen. Im Hafen von Busan wird eine „Sicherheitskontrolle an Bord“ durchgeführt, sodass etwa 5.000 Passagiere innerhalb von rund 1,5 Stunden an Bord gehen können. Diese Dauer entspricht dem Niveau großer Kreuzfahrtterminals in Japan und China.

Derzeit sind im Nordhafen und am Yeongdo-Kreuzfahrtterminal von Busan insgesamt 11 Sicherheitskontrollgeräte installiert, die durch ein kontinuierliches Wartungssystem störungsfrei betrieben werden. Um auf die Zunahme chinesischer Kreuzfahrten zu reagieren, wurden im November letzten Jahres 15 neue Sicherheitskräfte eingestellt, sodass nun insgesamt 66 Mitarbeiter im Einsatz sind. Das Ministerium betonte, dass alle Geräte ordnungsgemäß funktionieren und widersprach damit den Medienberichten über Betriebsprobleme.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass Zahnpasta von Aekyung Industrial den verbotenen Inhaltsstoff Triclosan enthielt und in den letzten drei Jahren in Südkorea verkauft wurde, was eine Sicherheitsdebatte auslöste. Die koreanische Arzneimittelbehörde untersucht derzeit sechs importierte Zahnpastaprodukte, wobei laut Herstellerangaben bis zu 0,15 % Triclosan nachgewiesen wurden. Triclosan wirkt antibakteriell, kann aber bei übermäßiger Anwendung im Körper akkumulieren und zu krebserregenden Stoffen werden. Die Behörde prüft die Einmischungswege und kündigte strenge Maßnahmen bei Gesetzesverstößen an.

In Südkorea ist die Verwendung von Triclosan seit 2016 eingeschränkt, während einige Länder den Einsatz weiterhin erlauben. Die Arzneimittelbehörde will die Sicherheit von Zahnpasta sorgfältig prüfen und das Management von Quasi-Arzneimitteln verstärken, um das Vertrauen der Bevölkerung zu sichern. Der Vorfall dürfte zu strengeren Qualitätskontrollen und Sicherheitsprüfungen bei Importprodukten führen. Eine transparente und schnelle Reaktion der Regierung ist entscheidend für die Wiederherstellung des Verbrauchervertrauens.


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