Die Nuklearsicherheitskommission (Vorsitzender Choi Won-ho, im Folgenden NSSC) erhielt am 9. um 10:34 Uhr einen Bericht von KEPCO Nuclear Fuel Co., Ltd., dass Uranhexafluorid (UF6)-Gas innerhalb der Anlage im Kernbrennstoffgebäude 3 ausgetreten sei. Uranhexafluorid ist eine gasförmige Uranverbindung, die sowohl radioaktive als auch chemische Toxizität aufweist.
KEPCO Nuclear Fuel Co., Ltd. berichtete, dass das Gas aufgrund unzureichender Abdichtung des Wartungsbereichs während der Wartung des Uranumwandlungsofens ausgetreten sei. Sie schlossen sofort das Ventil der Gaszufuhrleitung, um weitere Leckagen zu verhindern.
Das NSSC-Regionalbüro in Daejeon überprüfte die Sicherheit vor Ort und bestätigte, dass es keine radioaktive Leckage außerhalb der Anlage gab und keine Personen vor Ort waren, sodass keine Verletzungen auftraten.
Das NSSC entsandte ein Untersuchungsteam, bestehend aus Experten des Korea Institute of Nuclear Safety (KINS), zur Anlage, und das Team plant eine gründliche Untersuchung, einschließlich der Analyse der Ursachen des Vorfalls.