Das Ministerium für KMU und Startups (Minister Han Sung-sook) hat die Ergebnisse der ‚KMU-Umfrage 2024‘ bekannt gegeben. Diese Umfrage wurde umfassend überarbeitet, um detaillierte Informationen über KMU bereitzustellen, einschließlich Änderungen der Umfrageziele, Methoden und Veröffentlichung von Ergebnissen. Die Umfrageziele wurden auf ‚KMU ohne Kleinstunternehmen‘ klargestellt, und die Anzahl der untersuchten Branchen wurde von 10 auf 16 erweitert.
Im Jahr 2024 betrug der Umsatz der KMU (ohne Kleinstunternehmen) 2.085 Billionen Won, und die Anzahl der Beschäftigten lag bei 7,92 Millionen. Der Einzelhandel und die Fertigungsindustrie machten den größten Anteil sowohl am Umsatz als auch an der Anzahl der Beschäftigten aus. Die gesamten F&E-Ausgaben betrugen 16,4 Billionen Won, konzentriert auf die Fertigungs- und Informations- und Kommunikationsindustrie. Bezüglich der Subunternehmertransaktionen waren 16,7% der KMU Subunternehmer, und die Subunternehmerumsätze machten 18,8% des Gesamtumsatzes aus.
Das Ministerium für KMU und Startups plant, sich auf die Unterstützungspolitik und institutionelle Verbesserungen zu konzentrieren, um das Wachstum und die Zusammenarbeit von KMU zu fördern. Zu den Bemühungen gehören die Ausweitung der Einkommens- und Körperschaftssteuerermäßigungen für junge Startups in neuen Branchen und die Eröffnung eines Online-One-Stop-Support-Centers für Startups. Darüber hinaus verfolgt die Regierung den Aufbau eines Unterstützungssystems für die Unternehmensnachfolge durch M&A, um alternde KMU nach dem Ruhestand ihrer Manager weiterzuführen.
Das Ministerium hat daran gearbeitet, Probleme im Zusammenhang mit Subunternehmertransaktionen durch den Betrieb eines Meldesystems für unfaire Handelspraktiken und die Implementierung eines Preisanpassungssystems zu lösen. Im Jahr 2026 plant es die Einführung vereinfachter Vermittlungsverfahren und die Erweiterung des Streitbeilegungsausschusses, um die autonome Beilegung von Streitigkeiten zwischen Unternehmen zu unterstützen.