Am 9. Januar besuchte Park Jung-hoon, Direktor der Abteilung für Ernährungspolitik im Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Angelegenheiten, die Desinfektionsanlage und Kontrollstation in Yeoju, Provinz Gyeonggi, um die Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der aviären Influenza in der Provinz Gyeonggi und Yeoju zu überprüfen. Diese Inspektion wurde aufgrund der zahlreichen Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza in Legehennenfarmen in der Provinz Gyeonggi durchgeführt.
Laut dem Ausbruchsstatus der Provinz Gyeonggi im Winter ’25/’26 traten 7 von 9 Fällen (78%) in Legehennenfarmen auf, wobei 6 Fälle (67%) in Farmen mit mehr als 100.000 Hennen auftraten. Während des Besuchs berichteten die Quarantänebeamten der Provinz Gyeonggi und Yeoju über die verstärkten Inspektionen und Kontrollen von großen Legehennenfarmen und Farmen innerhalb der Ausbruchsgebiete sowie über die intensiven Desinfektionsmaßnahmen in Hochrisikobereichen.
Direktor Park erklärte, dass dieser Winter besonders gefährlich sei, da erstmals in Korea drei Serotypen (H5N1, H5N6, H5N9) bei Wildvögeln identifiziert wurden und die Infektionsrate mehr als 10-mal höher als üblich sei, wodurch sich die Krankheit leicht mit einer kleinen Menge ausbreiten könne. Er forderte verstärkte Quarantänemaßnahmen, um die Ausbreitung zu verhindern, und betonte, dass Januar wie Dezember eine Hochrisikoperiode für Ausbrüche der aviären Influenza sei.
Nach der Inspektion der Kontrollstation am Eingang einer Legehennenfarm in Yeoju betonte Direktor Park, dass die Provinz Gyeonggi 24% der landesweiten Legehennenpopulation ausmacht und daher Inspektionen, Kontrollen und Desinfektionen verstärkt werden sollten, um weitere Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza zu verhindern. Er forderte auch die Verwaltung der grundlegenden Quarantäneregeln durch den Einsatz von Farmaufsehern, um eine strenge Kontrolle und Desinfektion von Viehfahrzeugen, die Legehennenfarmen betreten, sicherzustellen. Darüber hinaus betonte er, dass trotz der erwarteten Schwierigkeiten bei der Quarantäneverwaltung aufgrund des Temperaturabfalls im Januar alle Geflügelfarmen und verwandten Personen gründlich vorbereitet sein müssen, um weitere Ausbrüche zu verhindern.