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[2025-12-19]Südkorea lockert Devisenregeln zur Stärkung der Devisenbeschaffung

Die südkoreanische Regierung hat beschlossen, das Devisenliquiditätssystem flexibel anzupassen, um den Zustrom ausländischer Devisen zu erhöhen und strukturelle Ungleichgewichte im Devisenmarkt zu beheben. Diese Maßnahme wurde am 18. Dezember vom Ministerium für Strategie und Finanzen, der Finanzaufsichtsbehörde, der Bank von Korea und der Finanzmarktaufsichtsbehörde bekannt gegeben.

Eine der Maßnahmen besteht in der vorübergehenden Entlastung der regulatorischen Belastung für Finanzinstitute, die erweiterten Devisenliquiditäts-Stresstests unterzogen werden. Diese Tests bewerten die Fähigkeit der Institute, Devisenengpässe in Krisensituationen zu bewältigen. Die Anwendung dieser Maßnahmen wird bis Ende Juni nächsten Jahres ausgesetzt.

Zudem wurde das System der Devisenterminpositionen angepasst. Die Beschränkungen für inländische Tochtergesellschaften ausländischer Banken wurden gelockert, wobei das Obergrenzenverhältnis der Netto-Devisenterminpositionen von 75 % auf 200 % angehoben wurde. Auch der Zugang zu Devisenkrediten für Einwohner wird erweitert, insbesondere für Exportunternehmen, wodurch Kredite sowohl für Anlagevermögen als auch für Betriebsmittel ermöglicht werden.

Darüber hinaus soll die Nutzung vereinheitlichter Konten für ausländische Investoren gefördert werden, indem Beschränkungen für kleine und mittlere ausländische Wertpapierhäuser aufgehoben wurden. Es wurde zudem klargestellt, dass ausländische Unternehmen, die an ausländischen Börsen gelistet sind, als professionelle Investoren gelten und ohne zusätzliche Verfahren Devisenderivate handeln können.


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