Das koreanische Ministerium für Veteranenangelegenheiten plant, den Leistungsanspruch auf mindestens zwei Generationen von Nachkommen unabhängiger Veteranen auszuweiten und bis 2030 die Anzahl der vertragsgebundenen medizinischen Einrichtungen zu verdoppeln. Dies ist Teil einer breiteren Strategie, um angemessene Entschädigung für besondere Opfer zu gewährleisten.
Während einer von Präsident Lee Jae-myung geleiteten Arbeitsbesprechung präsentierte das Ministerium vier Schlüsselstrategien und acht Schwerpunktaufgaben. Diese umfassen die Stärkung der Entschädigungen, den Gesundheitsschutz durch medizinische und soziale Dienste, die Förderung einer Kultur der Anerkennung sowie Innovationen in der zukünftigen Veteranenpolitik. Es werden auch Maßnahmen zur Behebung von Ungleichheiten bei lokalen Rentenzahlungen und zur Unterstützung von Witwen/Witwern von verstorbenen Veteranen ergriffen.
Die Regierung plant, ab nächstem Jahr monatliche Unterstützungen von 150.000 Won für einkommensschwache Ehepartner verstorbener Veteranen bereitzustellen. Es wird auch ein Gesetz zur Ehrung demokratischer Märtyrer wie Jeon Tae-il, Park Jong-cheol und Lee Han-yeol eingebracht, um medizinische Unterstützung für 634 von Demokratiebewegungen betroffene Personen anzubieten. Zudem soll der Bewertungsprozess für Leistungsansprüche durch Automatisierung beschleunigt werden.
Im medizinischen Bereich soll die Zahl der vertragsgebundenen Einrichtungen bis 2030 auf 2.000 erhöht werden, mit Verbesserungen der Krankenhausinfrastruktur und erweitertem Zugang zu medizinischen Diensten für Familienangehörige von Veteranen. Das soziale Sicherheitsnetz für ältere, alleinstehende Veteranen wird durch den Einsatz von KI und die Ausweitung von Gemeindebetreuungsdiensten gestärkt.