Präsident Lee Jae-myung erklärte bei einem Arbeitsbericht beim Verteidigungsministerium am 18. Dezember, er erwarte, dass die Streitkräfte ihre Aufgabe erfüllen, damit Südkorea weltweit als starke Nation bestehen bleibe. Er betonte, dass der Erhalt der nationalen Gemeinschaft entscheidend für ihr Überleben sei.
Während des Berichts in der Verteidigungsministerium-Zentrale in Yongsan, Seoul, äußerte sich Präsident Lee zum Zwischenfall vom 3. Dezember im Zusammenhang mit dem Kriegsrecht. Er gab zu, dass es zuvor gesellschaftliche Verwirrung gegeben habe, würdigte jedoch, dass die Armee ihre Position größtenteils gehalten und ihre Treuepflicht gegenüber Staat und Volk erfüllt habe.
Er fügte hinzu, dass trotz der chaotischen Situation diese Ereignisse als Grundlage für eine bessere Zukunft dienen könnten und forderte dazu auf, mit einer neuen Einstellung neu zu beginnen. Weiterhin erklärte er, dass die Regierung noch keine angemessenen Entschädigungen für Mitglieder, die besondere Opfer für die Gemeinschaft gebracht haben, sowie deren Familien geleistet habe.
Präsident Lee betonte, dass, wenn man jene, die für das Land geopfert haben, nicht anerkenne, respektiere und angemessen entschädige, es schwer sei zu erwarten, dass andere in Krisenzeiten handeln würden. Daher sei es wichtig, durch besondere Entschädigungen stets zu zeigen, dass die Gemeinschaft diese Opfer nicht vergesse.