Südkorea und das Vereinigte Königreich haben die Verhandlungen zur Verbesserung ihres Freihandelsabkommens (FTA) abgeschlossen. Das Abkommen umfasst die Lockerung der strengen Ursprungsregeln für wichtige Exportprodukte wie Autos und koreanische Lebensmittel sowie die zusätzliche Öffnung des britischen Hochgeschwindigkeitszug- und Dienstleistungsmarktes.
Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie gab am 16. November bekannt, dass der Chefunterhändler Yeo Han-koo in London eine gemeinsame Erklärung mit dem britischen Handelsminister Chris Bryant unterzeichnete, die den Abschluss der Verhandlungen bestätigt. Das Vereinigte Königreich ist der sechstgrößte Markt der Welt nach nominalem BIP und ein globales Finanz- und Investitionszentrum.
Das überarbeitete Abkommen umfasst auch die Öffnung des britischen Beschaffungsmarktes, wodurch koreanische Unternehmen Zugang zum britischen Hochgeschwindigkeitszugmarkt erhalten. Darüber hinaus wurden die Ursprungsregeln für Produkte wie Autos und verarbeitete Lebensmittel gelockert, was die Anwendung der FTA-Präferenzzölle erleichtert.
Das Abkommen führt auch neue digitale Handelsnormen und eine Zusammenarbeit in der Lieferkette ein sowie ein Innovationskapitel, das ein Korea-UK-Innovationskomitee einrichtet, um die Zusammenarbeit in Schlüsseltechnologien wie künstlicher Intelligenz, autonomen Fahrzeugen und Biotechnologie zu diskutieren.