Die Regierung treibt eine Verbesserung des Systems voran, um die Teilnahme von lokalen Vertretern in Regierungsausschüssen zu ermöglichen, damit regionale Meinungen systematischer in die Formulierung nationaler Politik einfließen können. Das Ministerium für öffentliche Verwaltung und Sicherheit, das Gesetzgebungsbüro und die Vereinigung der Gouverneure Südkoreas kündigten am 16. Dezember an, dass in der Kabinettssitzung eine Änderung von 20 Präsidialdekreten zur Ausweitung der Teilnahme lokaler Vertreter an Regierungsausschüssen verabschiedet wurde.
Diese Änderung schafft eine institutionelle Grundlage, um regionale Besonderheiten und lokale Bedürfnisse in die nationalen Politikaufgaben einzubeziehen, die gemeinsam von der Zentralregierung und den lokalen Regierungen diskutiert werden müssen. Die Kabinettssitzung fand am 16. Dezember im Regierungskomplex Sejong statt, an der Präsident Lee Jae-myung teilnahm. Die Verbesserung basiert auf den Ergebnissen der Diskussionen der Taskforce ‚Verbesserung der Beteiligung an nationaler Politik und Gesetzgebung‘, die seit August letzten Jahres aus dem Gesetzgebungsbüro, der Vereinigung der Gouverneure Südkoreas und Akademikern besteht.
Die Taskforce überprüfte ein Jahr lang die Relevanz der Angelegenheiten der Regierungsausschüsse für lokale Angelegenheiten und wählte 102 Regierungsausschüsse aus, bei denen die Teilnahme lokaler Vertreter dringend erforderlich ist. Anschließend wurden die Meinungen der Vereinigung der Gouverneure Südkoreas, der vier wichtigsten lokalen Verbände und der 17 Städte und Provinzen eingeholt und die Möglichkeit einer Gesetzesänderung mit den zuständigen Ministerien überprüft. Als Ergebnis wurde beschlossen, die Verbesserung von 55 Gesetzen aus 11 Ministerien voranzutreiben, und es wurden gesetzgeberische Verfahren für 26 Gesetze und 20 Präsidialdekrete durchgeführt.
Die Änderung sieht die obligatorische Teilnahme lokaler Vertreter an Regierungsausschüssen vor, die nationale Aufgaben oder Politiken diskutieren, die eine Zusammenarbeit mit den lokalen Regierungen erfordern, wie das Zentrale Umweltpolitische Komitee. Es wurde auch eine Grundlage für die Teilnahme lokaler Vertreter an Regierungsausschüssen geschaffen, die Politiken unter Berücksichtigung regionaler Bedingungen und Besonderheiten formulieren müssen, wie das Sonderkomitee zur Förderung der Jugendbeschäftigung. Der Direktor des Gesetzgebungsbüros, Jo Won-chul, betonte die Bedeutung dieser Änderung, um regionale Besonderheiten und lokale Bedürfnisse bereits in der Phase der Politikbildung zu berücksichtigen, und äußerte sein Engagement, die Gesetze weiterhin zu verbessern, um die gesetzgeberische Autonomie durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Regierungen zu stärken.