Die Regierung fördert eine Verbesserung des Systems, damit von den lokalen Regierungen empfohlene Vertreter an den Regierungsausschüssen teilnehmen können, wodurch die regionalen Meinungen systematischer in die nationale Politikgestaltung einfließen können. Das Ministerium für Inneres und Sicherheit, das Gesetzgebungsbüro und die Vereinigung der Gouverneure Südkoreas gaben am 16. bekannt, dass in der Kabinettssitzung eine Änderung von 20 Präsidialdekreten zur Erweiterung der Beteiligung lokaler Vertreter an den Regierungsausschüssen beschlossen wurde.
Diese Änderung schafft eine institutionelle Grundlage, um die regionalen Besonderheiten und die Bedürfnisse vor Ort in die nationalen Politikaufgaben einzubeziehen, die gemeinsam von der Zentralregierung und den lokalen Regierungen diskutiert werden müssen. Die Kabinettssitzung fand am 16. Dezember 2025 im Regierungsgebäude Sejong statt, an der Präsident Lee Jae-myung teilnahm. Die Verbesserung wurde auf der Grundlage der Ergebnisse der Diskussionen der ‚Taskforce zur Verbesserung der Beteiligung an der nationalen Politik und Gesetzgebung‘ gefördert, die seit August letzten Jahres vom Gesetzgebungsbüro, der Vereinigung der Gouverneure Südkoreas und der akademischen Welt zusammengestellt wurde.
Die Taskforce überprüfte ein Jahr lang die Relevanz der Themen der Regierungsausschüsse für die lokalen Angelegenheiten und wählte die Rechtsgrundlagen von 102 Regierungsausschüssen aus, bei denen die Beteiligung lokaler Vertreter erforderlich ist. Anschließend wurden die Meinungen der Vereinigung der Gouverneure Südkoreas, der vier großen lokalen Vereinigungen und der 17 Städte und Provinzen gesammelt, und die Möglichkeit der Änderung der relevanten Gesetze wurde mit dem Ministerium für Inneres und Sicherheit überprüft. Als Ergebnis wurde beschlossen, die Verbesserung von 55 Gesetzen unter der Zuständigkeit von 11 Ministerien, einschließlich des Ministeriums für Klima, Energie und Umwelt, zu fördern und den Gesetzgebungsprozess für 26 Gesetze und 20 Präsidialdekrete einzuleiten.
In der Kabinettssitzung wurden die Änderungen von 20 Präsidialdekreten beschlossen, und 22 Gesetze, die verbessert werden sollen, sind derzeit im Nationalversammlung zur Diskussion eingereicht. Die Änderungen beinhalten die obligatorische Teilnahme von von den lokalen Regierungen empfohlenen Vertretern an den Regierungsausschüssen, die nationale Aufgaben oder Politiken diskutieren, die eine Zusammenarbeit mit den lokalen Regierungen erfordern, wie der Zentrale Ausschuss für Umweltpolitik. Es wurde auch eine Grundlage für die Teilnahme lokaler Vertreter an Regierungsausschüssen geschaffen, die Politiken unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen und Besonderheiten formulieren müssen, wie der Sonderausschuss zur Förderung der Jugendbeschäftigung.