Die Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA-7) hat eine Resolution zur Stärkung der globalen Reaktion auf Waldbrände verabschiedet, wie die südkoreanische Forstbehörde am 15. November mitteilte. Die Resolution betont die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die effektive Prävention, Frühwarnung, Reaktion und Wiederherstellung von Waldbränden.
Die Resolution hebt hervor, dass Waldbrände den Verlust der Biodiversität, die Waldzerstörung, die Luftverschmutzung und erhebliche Schäden an Leben und Eigentum verursachen. Um diese Probleme anzugehen, wird empfohlen, die Reaktionsfähigkeiten zu stärken, Technologie und Informationen auszutauschen und politische Maßnahmen und Systeme zu verbessern. Insbesondere wird die Notwendigkeit betont, das internationale Kooperationssystem rund um das globale Waldbrandmanagement-Hub zu stärken.
Das globale Waldbrandmanagement-Hub, das mit der Unterstützung Südkoreas gegründet wurde, ist eine im Mai 2023 in Zusammenarbeit mit der FAO und dem UNEP ins Leben gerufene Plattform, an der Länder wie Deutschland, Kanada, Frankreich und Portugal teilnehmen. Das Hub zielt darauf ab, die Reaktionsfähigkeit auf Waldbrände weltweit durch einen integrierten Ansatz des Waldbrandmanagements (IFM) zu verbessern, der die vorherige Analyse und Vorbereitung sowie die nachfolgende Reaktion und Wiederherstellung umfasst.
Südkorea nimmt aktiv als Schlüsselmitglied der Arbeitsgruppe für Branddaten des globalen Waldbrandmanagement-Hubs teil und diskutiert die Verbindung und Standardisierung von Branddaten zwischen den Ländern. Songhee Nam, Direktorin für internationale Forstkooperation der südkoreanischen Forstbehörde, erklärte, dass die Verabschiedung dieser Resolution die Rolle des globalen Waldbrandmanagement-Hubs als zentrale Plattform für die internationale Waldbrandbekämpfung bestätigt.