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[2025-12-16]Frontotemporale Demenz bei Koreanern unterscheidet sich von der westlichen

Eine Analyse von Kohorten koreanischer Patienten mit frontotemporaler Demenz hat signifikante Unterschiede in den Symptomen im Vergleich zu westlichen Patienten aufgezeigt, wobei Probleme bei der Gesichtserkennung und Enthemmung hervorgehoben wurden. Dies deutet darauf hin, dass die bestehenden ausländischen Diagnosekriterien für koreanische Patienten begrenzt sind.

Die Studie, durchgeführt vom Nationalen Institut für Gesundheit in Südkorea, analysierte klinische Daten und Gehirnbilder von 225 Patienten mit frontotemporaler Demenz aus 11 koreanischen Krankenhäusern. Die Ergebnisse zeigten, dass koreanische Patienten im Vergleich zu westlichen Patienten weniger Gedächtnisprobleme und Depressionen, aber mehr Symptome der sozialen Enthemmung aufweisen.

Die Forscher bewerteten die Anwendbarkeit von zwei westlichen Diagnosekriterien für die frontotemporale Demenz der rechten Schläfenlappenvariante (rtvFTD) in Korea. Obwohl die Gesichtserkennung ein gemeinsames Symptom war, zeigten koreanische Patienten weniger Gedächtnisprobleme und Depressionen, aber mehr Enthemmung.

Dr. Eun-Joo Kim, der die Studie leitete, betonte die Notwendigkeit, neue Diagnosekriterien zu entwickeln, die die klinischen und kulturellen Merkmale koreanischer Patienten widerspiegeln. Dr. Young-Ho Ko vom Nationalen Institut für Gesundheit betonte ebenfalls die Bedeutung der Ausweitung der Forschung zur Entwicklung spezifischer Diagnosekriterien für Koreaner.


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