[2026-01-25]Präsident Lee Jae-myung betont regionale Dezentralisierung und ausgewogene Entwicklung in Ulsan

Am 23. Januar 2026 betonte Präsident Lee Jae-myung auf dem Townhall-Meeting ‚Ulsans Stimme hören‘ im Ulsan Exhibition and Convention Center die Bedeutung regionaler Dezentralisierung und eines ausgewogenen Wachstums. Er erklärte, dass frühere Strategien, Ressourcen auf eine Region zu konzentrieren, zwar effektiv waren, nun aber zu einer Überkonzentration im Hauptstadtgebiet geführt haben, wodurch selbst Ulsan Gefahr läuft, von Seoul absorbiert zu werden. Lee sieht Dezentralisierung und Gleichgewicht nicht mehr als Option, sondern als Überlebensstrategie für das Land. Er forderte eine politische Neuausrichtung zur Überwindung regionaler Disparitäten.

Präsident Lee stellte Pläne vor, Südkorea von einer Ein-Pol-Struktur auf ein Fünf-Pol-Modell umzustellen, das Honam, Yeongnam, Busan-Ulsan-Gyeongnam, Daegu-Gyeongbuk und Chungcheong umfasst, ergänzt durch drei Sonderautonomieprovinzen. Er räumte ein, dass diese umfassende Umstrukturierung durch Trägheit und Besitzstandswahrung erschwert wird, und betonte die Notwendigkeit von öffentlicher Unterstützung und Konsens. Ulsan bezeichnete er als Zentrum der Fertigungsindustrie und schlug vor, Künstliche Intelligenz schnell in diesem Sektor einzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Er kündigte gezielte Investitionen an, um Ulsan als Vorreiter für Zukunftsindustrien zu etablieren.

In Bezug auf die Wirtschaftspolitik betonte Präsident Lee, dass das ultimative Ziel der Politik die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger sei. Er hob hervor, dass Südkorea das einzige Land ist, das sowohl industriellen Erfolg als auch Demokratie erreicht hat, und lobte die Widerstandskraft der Bevölkerung, die selbst in schwierigen Zeiten die Ordnung wiederherstellte. Zum Thema Arbeitssicherheit betonte er die Bedeutung einer sicheren Gesellschaft und eines Wachstums im Einklang mit dem Schutz menschlichen Lebens.

Vor dem Townhall-Meeting besuchte Präsident Lee den traditionellen Namchang Onggi-Markt in Ulju und sprach direkt mit den Händlern. Er kaufte lokale Spezialitäten mit Onnuri-Gutscheinen und hörte sich die Anliegen der Händler an. Als erster Präsident, der den Namchang-Markt besuchte, wurde er herzlich empfangen und diskutierte mit dem Marktleiter die Situation der traditionellen Märkte. Diese Aktionen unterstreichen sein Engagement für die Belebung der lokalen Wirtschaft und die Unterstützung traditioneller Märkte.


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🎯 metaqsol opinion:
Die Aussagen und Handlungen von Präsident Lee Jae-myung zeigen ein starkes Engagement für die Lösung des Problems der Hauptstadtzentrierung und die Förderung eines ausgewogenen regionalen Wachstums. Gezielte Investitionen in Ulsans Fertigungs- und KI-Branche könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Zeitalter der vierten industriellen Revolution stärken und die Innovationskraft des Landes insgesamt erhöhen. Die direkte Kommunikation mit Händlern in traditionellen Märkten signalisiert zudem einen praxisnahen Ansatz zur Stärkung der lokalen Wirtschaft und zur Förderung des Vertrauens in die Regierungspolitik.

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