[2026-01-24]Wichtige Hinweise und Fehlerquellen bei Koreas Jahresendabrechnung

Das koreanische Nationale Steueramt (NTS) hat einen detaillierten Leitfaden veröffentlicht, um Steuerzahler bei der Vermeidung häufiger Fehler bei der Steuererklärung 2025 zu unterstützen. Wer die Abzugsbedingungen nicht genau prüft, riskiert überhöhte Abzüge und muss mit Nachzahlungen und Strafzinsen rechnen. Besonders bei den Abzügen für Angehörige, Miete, Immobilienkredite und medizinische Ausgaben treten häufig Fehler auf. Das NTS bietet umfassende Informationen und eine Beratungsstelle für alle Fragen rund um die Steuererklärung.

Für das Jahr 2025 gilt: Angehörige mit einem Jahreseinkommen über 1 Million KRW (bei reinen Arbeitseinkommen über 5 Millionen KRW) sind nicht mehr abzugsberechtigt. Doppelabzüge durch Ehepaare oder Geschwister sind untersagt, und Angehörige, die die Einkommensgrenze überschreiten, können auch keine weiteren Abzüge für Kreditkartennutzung, Versicherungen, Bildung oder Spenden geltend machen. Mietabzüge sind ausgeschlossen, wenn der Steuerzahler mehr als eine Immobilie besitzt, keine Ummeldung vorgenommen hat oder nicht tatsächlich in der Mietwohnung wohnt. Für Immobilienkredite gelten strenge Bedingungen, etwa dass der Kreditnehmer auch Eigentümer und Hauptwohnsitzinhaber sein muss; Kredite für Immobilien mit einem Wert über 600 Millionen KRW sind nicht abzugsfähig.

Medizinische Ausgaben können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie tatsächlich selbst getragen wurden; Rückerstattungen durch Versicherungen oder Erstattungsprogramme sind ausgeschlossen. Das NTS prüft jährlich die Steuererklärungen und führt Nachkontrollen bei überhöhten Abzügen durch – 2023 wurden über 80.000 Steuerzahler überprüft und mussten Nachzahlungen sowie Strafzinsen leisten. Im FAQ-Bereich werden praktische Fälle wie Überschreiten der Einkommensgrenze bei Angehörigen, doppelte Kinderabzüge bei Ehepaaren, Namensabweichungen bei Immobilienkrediten, Mietabzugsbedingungen und medizinische Abzugsberechtigung erläutert.

Steuerzahler sollten die Leitfäden und Beratungsangebote des NTS aktiv nutzen, um typische Fehler frühzeitig zu vermeiden. Besonders wichtig ist die sorgfältige Prüfung von Belegen und Abzugsberechtigungen, um Nachteile durch Doppelabzüge, Überschreiten von Einkommensgrenzen oder Namensabweichungen zu verhindern. Obwohl das System komplex ist, kann eine gründliche Vorbereitung unnötige Steuerlasten vermeiden. Angesichts verschärfter Kontrollen durch das NTS ist es ratsam, sich stets über aktuelle Regelungen zu informieren.


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🎯 metaqsol opinion:
Die gezielten Hinweise des NTS zu häufigen Fehlern bei der Steuererklärung helfen, steuerliche Risiken für Arbeitnehmer deutlich zu reduzieren. Datenbasierte Prüfungen und verstärkte Nachkontrollen fördern Transparenz und Vertrauen in das Steuersystem. Mit dem Einsatz von KI-gestützten Tools für Echtzeit-Checks und automatisierte Beratung könnte die Steuererklärung künftig noch komfortabler und fehlerfreier werden.

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