[2026-01-21]Hochpathogene Vogelgrippe in Entenfarm Gokseong bestätigt – Südkorea verschärft Schutzmaßnahmen

Am 20. Januar wurde auf einer Mastentenfarm in Gokseong, Provinz Jeollanam-do, ein Fall von hochpathogener Vogelgrippe (H5N1) bestätigt. Auf dem Betrieb wurden rund 27.000 Enten gehalten. Es handelt sich um den 37. Ausbruch in der Wintersaison 2025/26 und den ersten im Bezirk Gokseong, nach vorherigen Fällen in Naju und Yeongam. Die Infektion wurde im Rahmen einer Routinekontrolle entdeckt und durch eine präzise Untersuchung bestätigt. Die Regierung reagierte umgehend mit verstärkten Biosicherheitsmaßnahmen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Insgesamt wurden in dieser Saison landesweit 37 Fälle von hochpathogener Vogelgrippe in Geflügelfarmen gemeldet, davon 8 in Jeollanam-do (5 in Naju, 2 in Yeongam, 1 in Gokseong). Auch bei Wildvögeln wurden 28 Fälle festgestellt, was auf ein hohes Verbreitungsrisiko hindeutet. Das Zentrale Unfallmanagementzentrum (CAMH) unter Leitung von Song Mi-ryeong berief eine Krisensitzung mit Behörden und lokalen Regierungen ein, um Gegenmaßnahmen zu besprechen. Sofortmaßnahmen umfassten die Keulung betroffener Bestände, epidemiologische Untersuchungen und eine 24-stündige Stilllegungsanordnung für angrenzende Gebiete und betroffene Betriebe.

Im 10-km-Sperrbezirk wurden 21 Geflügelfarmen mit persönlichen Betreuern für eine intensive Überwachung ausgestattet. Zudem werden 60 angeschlossene Entenbetriebe einer gründlichen Kontrolle und Biosicherheitsüberprüfung unterzogen. Landesweit kommen alle verfügbaren Desinfektionsmittel in Zugvogelgebieten, Bächen, Stauseen und Zufahrtsstraßen zu Geflügelfarmen zum Einsatz. Auch Brütereien und Zuchtentenbetriebe werden umfassend inspiziert, insbesondere solche mit früheren Ausbrüchen. Die Behörden betonen die strikte Einhaltung von Bewegungsbeschränkungen, Desinfektion und Testvorgaben.

Die Regierung hat eine landesweite Desinfektionswoche bis zum 31. Januar ausgerufen und eine AI-Risiko-Warnung bis zum 28. Januar verhängt, um auf Schneefälle und Kältewellen vorbereitet zu sein. Geflügelhalter werden aufgefordert, Zutrittsbeschränkungen, Frostschutz für Desinfektionsanlagen und die Einhaltung von Winter-Biosicherheitsregeln strikt zu beachten. Der aktuelle Ausbruch unterstreicht die Bedeutung robuster Biosicherheitsmaßnahmen im Winter und die Notwendigkeit einer fortlaufenden Überwachung und schnellen Reaktion. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird in den kommenden Wochen genau beobachtet.


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🎯 metaqsol opinion:
Der Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe in Gokseong verdeutlicht das erhöhte Risiko einer regionalen Ausbreitung und die Notwendigkeit flexibler, datenbasierter Biosicherheitsstrategien. Die Zuweisung von Betreuern und gezielte Kontrollen können bei konsequenter Umsetzung die Ausbreitung wirksam eindämmen. Der Einsatz von KI und Big Data für Echtzeitüberwachung, Bewegungsverfolgung und Risikoprognosen wird künftig entscheidend für die Sicherheit der Geflügelwirtschaft und des öffentlichen Gesundheitswesens sein.

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