[2026-01-20]Lockerung der Industriepark-Regulierung fördert Hightech-Investitionen und Gemeinschaftseinrichtungen

Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie (MOTIE) hat einen Gesetzesentwurf zur umfassenden Lockerung der Standortregulierung für Industrieparks und Wissensindustriezentren zur öffentlichen Anhörung gestellt. Ziel der Reformen ist es, Investitionen in Hightech- und Zukunftsindustrien zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrieparks durch den Ausbau von Kultur-, Sport- und Serviceeinrichtungen zu stärken. Im Vorfeld wurden die Meinungen von Unternehmen, lokalen Regierungen und Verbänden eingeholt sowie mit Fachinstituten wie dem Korea Institute for Industrial Economics & Trade zusammengearbeitet, um regulatorische Hürden zu identifizieren.

Die Anhörungsfristen sind wie folgt: Für die Durchführungsverordnung vom 20. Januar bis 3. März 2026, für die Ausführungsbestimmungen vom 12. Januar bis 23. Februar 2026 und für die Verwaltungshinweise vom 20. Januar bis 9. Februar 2026. Zu den wichtigsten Änderungen zählen die Zulassung von Elektro-, IT- und Brandschutzunternehmen in Industrieparks, die Erweiterung des Spektrums der Wissens- und IT-Industrien von 78 auf 95 sowie der Hightech-Branchen von 85 auf 92. Beispielsweise können Hersteller künftig Bauunternehmen direkt am Produktionsstandort anmelden, was den betrieblichen Aufwand erheblich reduziert. Die Reformen sollen den Markteintritt neuer Branchen erleichtern und Leerstände in Wissensindustriezentren abbauen.

Das Ministerium erwartet, dass die Maßnahmen die Ansiedlung neuer Industrien in den Parks fördern, Leerstände verringern und Hightech-Investitionen ankurbeln. So kann etwa ein Halbleitermaterialhersteller in der Metropolregion Seoul durch die erweiterte Hightech-Definition eine Fabrikerweiterung mit 200 Milliarden KRW ausländischer Investitionen realisieren. Zudem dürfen Kultur- und Sporteinrichtungen in Fabriken künftig kostenlos für Anwohner geöffnet werden, was das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen stärkt. Auch die Errichtung von Kultur-, Sport- und erneuerbaren Energieanlagen auf Grünflächen und ehemaligen Deponien wird ermöglicht, Cafés und Convenience Stores können ohne Nutzungsänderung in Fabriken eingerichtet werden.

Zukünftig sollen Industrieparks nicht nur Zentren für Hightech- und Zukunftsindustrien sein, sondern auch Orte, an denen Beschäftigte und Anwohner Kultur und Freizeit genießen können. Das Ministerium vereinfacht zudem Verwaltungsverfahren durch elektronische Benachrichtigungen und digitale Standortprüfungen für Nicht-Produktionsunternehmen. Es wird weiterhin aktiv Rückmeldungen von Unternehmen und Anwohnern einholen, um unnötige Vorschriften zügig zu überarbeiten. Diese Veränderungen markieren einen wichtigen Wendepunkt für die nachhaltige Entwicklung der Industrieparks und das Zusammenleben mit der lokalen Gemeinschaft.


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🎯 metaqsol opinion:
Die Rationalisierung der Standortregulierung für Industrieparks wird Hightech-Investitionen und Innovationen beschleunigen und die Parks zu gemeinschaftsorientierten Räumen transformieren. Die Öffnung von Kultur- und Sporteinrichtungen sowie die Integration erneuerbarer Energien entsprechen aktuellen ESG- und Nachhaltigkeitstrends. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und die Lockerung von Vorschriften reduzieren nicht nur die Unternehmenslast, sondern stärken auch die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit des südkoreanischen Industriesektors.

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