[2026-01-18]Anstieg der Influenza B bei Jugendlichen: Gesundheitsbehörde empfiehlt Impfung und Prävention

In letzter Zeit ist ein deutlicher Anstieg der Influenza-B-Fälle zu verzeichnen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Nach einem Rückgang seit Mitte November 2025 stieg die Zahl der Influenza-Verdachtsfälle pro 1.000 ambulanten Patienten in der zweiten Kalenderwoche 2026 auf 40,9, verglichen mit 36,4 in der Vorwoche. Besonders auffällig ist der Anstieg in der Altersgruppe der 7- bis 18-Jährigen, wobei die Nachweisrate des Influenza-B-Virus deutlich zunimmt. Die koreanische Seuchenschutzbehörde (KDCA) ruft daher zur Einhaltung von Präventionsmaßnahmen wie Händewaschen und Maskentragen sowie zur Impfung auf.

Laut Sentinel-Überwachung der KDCA lag der Anteil der Influenza-Verdachtsfälle bei Kindern im Alter von 7–12 Jahren am höchsten (127,2 pro 1.000), gefolgt von 13–18 Jahren (97,2) und 1–6 Jahren (51,0). Die Nachweisrate von Influenzaviren in ambulanten Proben betrug in Woche 2 33,5 %, wobei die Subtypen A 15,9 % und B 17,6 % ausmachten. Das aktuelle Niveau liegt deutlich über dem saisonalen Schwellenwert von 9,1. Der zirkulierende Influenza-B-Stamm stimmt weitgehend mit dem von der WHO empfohlenen Impfstoff überein, was einen guten Impfschutz erwarten lässt. Es wurden keine Resistenzen gegen antivirale Medikamente festgestellt.

KDCA-Direktor Seungkwan Lim erklärte: „In diesem Jahr tritt die Influenza B früher als üblich auf, was die Sorge um eine erneute Ausbreitung verstärkt.“ Er betonte, dass auch Personen, die bereits an Influenza A erkrankt waren, sich mit Influenza B infizieren können, und forderte Risikogruppen wie Senioren über 65, Kinder und Schwangere auf, sich umgehend impfen zu lassen. Zudem hob er die Bedeutung von Händehygiene, Hustenetikette, Maskentragen und regelmäßiger Lüftung hervor und rief dazu auf, bei Symptomen schnell einen Arzt aufzusuchen und sich auszuruhen. In Schulen und am Arbeitsplatz sollte eine Kultur gefördert werden, die das Zuhausebleiben bei Krankheit unterstützt.

Die KDCA überwacht die Influenza-Situation weiterhin über ein mehrstufiges Überwachungssystem, und aktuelle Informationen sind über das FluON-Dashboard auf dem Infektionskrankheiten-Portal verfügbar. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sind sowohl Impfungen als auch konsequente Präventionsmaßnahmen im Alltag erforderlich. Besonders bei schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen sollte auf die Einhaltung der Schutzmaßnahmen geachtet werden, und bei Symptomen ist eine zeitnahe medizinische Versorgung wichtig. Der aktuelle Trend unterstreicht die Notwendigkeit eines erhöhten gesellschaftlichen Bewusstseins und proaktiver Prävention.


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🎯 metaqsol opinion:
Der aktuelle Anstieg der Influenza B verdeutlicht die Bedeutung gezielter Gesundheitsaufklärung in Schulen und Familien, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Kombination aus Impfungen und konsequenter Umsetzung von Hygienemaßnahmen ist entscheidend, um Ausbrüche zu verhindern. Die Echtzeitüberwachung und Transparenz der KDCA ermöglichen eine frühzeitige Erkennung und Reaktion auf lokale Ausbrüche. Eine gesellschaftliche Kultur, die das Zuhausebleiben bei Krankheit unterstützt, kann die Verbreitung von Atemwegsinfektionen nachhaltig eindämmen.

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