Das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) plant, im Oktober die Ergebnisse der Tabakschadstofftests offiziell zu veröffentlichen. Diese Maßnahme basiert auf dem im November letzten Jahres in Kraft getretenen Tabakschadstoffmanagementgesetz und zielt auf eine systematische Kontrolle und Offenlegung von Schadstoffinformationen ab. Tabakhersteller und -importeure müssen bis Ende dieses Monats Tests bei anerkannten Laboren in Auftrag geben und die Ergebnisse an die MFDS übermitteln. Ziel ist es, das Recht der Bevölkerung auf Information zu stärken und Gesundheitsrisiken durch Tabak zu minimieren.
Die MFDS stimmt sich mit Prüfinstituten ab, um einen effizienten Testablauf zu gewährleisten, und plant, Labore, die internationale Standards wie ISO 17025 erfüllen, zügig zu benennen. Ein Online-System zur Einreichung der Testergebnisse wird noch in diesem Monat freigeschaltet. Die eingereichten Daten werden systematisch verwaltet und für zukünftige politische Entscheidungen und Bewertungen genutzt. Informationen zu Tabakschadstoffen werden über verschiedene Kanäle, darunter soziale Medien, der Öffentlichkeit verständlich kommuniziert. Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und die Forschung zur Verbraucherinformation werden fortgesetzt.
Um Unsicherheiten in der Branche zu minimieren, veranstaltet die MFDS Online-Informationsveranstaltungen und gibt Anleitungen zu Testanträgen und Offenlegungsverfahren. Gleichzeitig werden Prüfmethoden für neue Tabakprodukte entwickelt. Seit dem 24. April können Analyseverfahren für E-Zigaretten mit synthetischem Nikotin angewendet werden, und die Standardisierung der Tests für Zigarren, Wasserpfeifen und Nikotinbeutel ist in Arbeit. Auch die Analyse potenziell schädlicher Substanzen in herkömmlichen und erhitzten Tabakprodukten wird schrittweise ausgeweitet.
Künftig wird die MFDS auf Grundlage der Umsetzung des WHO-Rahmenübereinkommens zur Tabakkontrolle den Fokus auf die wissenschaftliche Überprüfung der Testergebnisse legen. Ziel ist es, der Bevölkerung genaue und verlässliche Informationen zu Tabakschadstoffen bereitzustellen und durch wissenschaftsbasierte Politik den Gesundheitsschutz, die Prävention und eine rauchfreie Umgebung zu fördern. Die neue Politik wird voraussichtlich das Gesundheitsrecht der Bevölkerung nachhaltig stärken. Die MFDS wird die Tabakschadstoffmanagementpolitik in Zusammenarbeit mit relevanten Institutionen weiterentwickeln.
Die Veröffentlichung der Testergebnisse zu Tabakschadstoffen ist ein bedeutender Schritt zu mehr Transparenz und wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit in der südkoreanischen Tabakregulierung. Datenbasierte Politik und Informationsweitergabe stärken nicht nur das Informationsrecht der Bevölkerung, sondern wirken sich auch konkret auf Prävention und die Schaffung rauchfreier Umgebungen aus. Die Entwicklung standardisierter Prüfmethoden und die Einführung internationaler Standards erhöhen die globale Wettbewerbsfähigkeit des koreanischen Tabakregulierungssystems.