[2026-01-14]Südkorea wird IRENA-Versammlungspräsident: Stärkung der globalen Führungsrolle bei erneuerbaren Energien

Südkorea wurde als Vorsitzland der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) für das Jahr 2027 ernannt. Die Bekanntgabe erfolgte auf der 16. IRENA-Vollversammlung, die vom 11. bis 12. Januar 2026 in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, stattfand. Südkorea war seit der Gründung von IRENA als Mitglied des Vorstands aktiv, übernimmt jedoch erstmals den Vorsitz der Vollversammlung. Mit dieser Ernennung wird erwartet, dass Südkorea seine internationale Führungsrolle bei der Energiewende und der Bewältigung der Klimakrise weiter ausbaut.

IRENA wurde 2011 gegründet und zählt weltweit 171 Mitgliedsstaaten. Als Vorsitzland wird Südkorea die Versammlungen leiten, zentrale Themen zur globalen Ausweitung erneuerbarer Energien setzen und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern fördern. Das Ministerium für Klima, Energie und Umwelt sowie das Außenministerium Südkoreas gaben die Ernennung gemeinsam bekannt. Lee Won-joo, Leiter der Energiepolitik, und Cho Gye-yeon, Direktor für Klimawandel-Diplomatie, vertraten Südkorea auf der Vollversammlung.

Lee Won-joo erklärte, die Ernennung zum Vorsitzland bestätige die internationale Zustimmung zur südkoreanischen Politik der Energiewende mit Fokus auf erneuerbare Energien. Nach einem Jahr Vorbereitung wolle Südkorea die nächste Vollversammlung erfolgreich ausrichten, seine Position in der globalen Governance für saubere Energie stärken und konkrete Ergebnisse in der internationalen Zusammenarbeit, etwa bei Auslandsprojekten, erzielen. Cho Gye-yeon ergänzte, der Vorsitz bei IRENA – der einzigen internationalen Organisation für erneuerbare Energien – zeige Südkoreas Engagement für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Energiewende.

Die Wahl Südkoreas zum Vorsitzland der IRENA-Vollversammlung markiert einen wichtigen Wendepunkt für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende und der Dekarbonisierungspolitik. Südkorea wird künftig globale Initiativen für erneuerbare Energien durch internationale Kooperationen vorantreiben und so zur Entwicklung der Energiebranche und zur Stärkung der Klimaschutzmaßnahmen beitragen. Für weitere Informationen stehen das Ministerium für Klima, Energie und Umwelt sowie das Außenministerium zur Verfügung.


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