[2026-01-13]Südkorea etabliert ständigen R&D-Budgetrat für mehr Effizienz und Fachkompetenz

Ab diesem Jahr betreiben das koreanische Ministerium für Planung und Budget sowie das Ministerium für Wissenschaft und IKT eine ständige R&D-Budget-Konferenz. Ziel ist es, die gegenseitige Beteiligung bei der Verteilung und Anpassung des Forschungsbudgets zu erweitern und so sowohl die Fachkompetenz als auch die finanzielle Effizienz zu erhöhen. Bisher basierte die Kommunikation zwischen den Ministerien hauptsächlich auf informellen Gesprächen auf Arbeitsebene, was eine systematische Abstimmung erschwerte. Mit dieser Reform wird ein kooperatives System geschaffen, in dem beide Ministerien von Anfang an gemeinsam diskutieren und Verantwortung teilen.

Das gesamte R&D-Budget für 2024 beträgt 35,5 Billionen KRW, davon entfallen 85,3 % (30,5 Billionen KRW) auf das Hauptforschungsbudget. Das Innovationshauptquartier des Ministeriums für Wissenschaft und IKT erstellt zunächst den Verteilungs- und Anpassungsplan, der dann vom Ministerium für Planung und Budget finalisiert wird. Künftig wird ein ständiges Gremium auf Direktorenebene monatlich tagen, um Schwerpunkte der staatlichen Forschungsinvestitionen, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und die Prüfung neuer Projekte zu besprechen. Zusätzlich sind regelmäßige Konsultationen auf Vize-Ministerebene geplant, um die Zusammenarbeit stabiler und vorhersehbarer zu gestalten.

Die gegenseitige Beteiligung der beiden Ministerien am Budgetprozess wird ausgeweitet. Das Ministerium für Planung und Budget nimmt an der Erstellung der Verteilungs- und Anpassungspläne durch das Innovationshauptquartier teil. Die Fachkomitees des Nationalen Wissenschafts- und Technologiebeirats prüfen und beraten die von den Ministerien eingereichten Forschungsprojekte, wobei das Ministerium für Planung und Budget aktiv eingebunden wird. Auch im Budgetprozess werden die Meinungen des Innovationshauptquartiers durch frühzeitige Diskussionen im ständigen Gremium berücksichtigt, was das Verständnis für die Inhalte und strategische Notwendigkeit der Projekte verbessert.

Das Managementsystem für neue Forschungsprojekte wird ebenfalls verbessert. Künftig werden neue Projektanträge, die nicht im Innovationshauptquartier geprüft wurden, im Budgetprozess grundsätzlich eingeschränkt. Ausnahmen gelten nur für national wichtige oder dringende Projekte, die ebenfalls vom Beratungsgremium hinsichtlich Umfang und Notwendigkeit geprüft werden. Diese Verbesserungen gelten ab der nächsten Budgetrunde, und beide Ministerien wollen weiterhin eng zusammenarbeiten, um die wachsenden Forschungsinvestitionen effizienter zu gestalten.


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