[2026-01-13]Wichtige Neuerungen 2024: Festanstellung und flexible Arbeitszeiten für Eltern in Südkorea

Im Jahr 2024 setzt die koreanische Regierung verschiedene Maßnahmen um, um Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu verringern und das Wohl der Arbeitnehmer zu verbessern. In den Medien wurden Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit des Programms zur Förderung von Festanstellungen geäußert, doch das Arbeitsministerium betont, die Effektivität zu steigern und die Politik zu diversifizieren. Besonders im Fokus stehen dieses Jahr der Schutz von Eltern und von Zeitarbeitern. Diese Initiativen sollen die Lebensqualität der Beschäftigten erhöhen und das nachhaltige Wachstum der Unternehmen fördern.

Das Förderprogramm für Festanstellungen wird nach zwei Jahren wieder aufgenommen und richtet sich nun an Unternehmen mit weniger als 30 Mitarbeitern. Arbeitgeber, die befristete, entsandte oder ausgelagerte Arbeitskräfte mit mindestens sechs Monaten Betriebszugehörigkeit fest anstellen oder direkt beschäftigen, erhalten bis zu 600.000 KRW pro Arbeitnehmer und Monat für maximal ein Jahr. Die Regierung stärkt zudem das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und fördert durch die Novellierung des Gewerkschaftsgesetzes die Verhandlungen zwischen Haupt- und Subunternehmern. Weitere Maßnahmen sind das Grundgesetz für Arbeitnehmerrechte, verstärkte Kontrollen bei Zeitarbeit, Diskriminierungsprävention und Beratungen zur Verbesserung der Beschäftigungsstruktur.

Auch die Elternzeitregelungen mit Arbeitszeitverkürzung und flexiblem Arbeitsbeginn werden 2024 umfassend umgesetzt. Angesichts der Zunahme von Doppelverdienerfamilien sollen die Möglichkeiten zur Kinderbetreuung erweitert werden. Die Arbeitszeit kann ohne Gehaltseinbußen auf 15–35 Stunden pro Woche reduziert werden, und kleine sowie mittlere Unternehmen erhalten pro verkürztem Arbeitsplatz monatlich 300.000 KRW. Die Obergrenzen für Gehaltsausgleich steigen auf 2,5 Mio. KRW (bei 10 Stunden Reduktion pro Woche) bzw. 1,6 Mio. KRW für weitere Reduktionen. Die Unterstützung für Ersatzkräfte während der Elternzeit wird um einen Monat verlängert, mit bis zu 1,4 Mio. KRW monatlich für Unternehmen mit weniger als 30 Mitarbeitern und 1,3 Mio. KRW für größere Betriebe. Auch die Zuschüsse für Arbeitsaufteilung werden nach Unternehmensgröße gestaffelt.

Die Regierung plant, die Wirkung der Maßnahmen sorgfältig zu prüfen und die Systeme fortlaufend zu verbessern, damit die Ressourcen gezielt bei den Bedürftigen ankommen. Der Ausbau von Gesetzen, Institutionen und Infrastruktur zur Förderung von Gleichheit und Arbeitnehmerrechten wird fortgesetzt. Die neuen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für 2024 dürften positive Veränderungen für Beschäftigte und Unternehmen bringen. Auch künftig will die Regierung die Arbeitsbedingungen und das soziale Sicherheitsnetz weiter stärken.


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