Südkorea wird im Jahr 2027 für ein Jahr das Vorsitzland der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) sein. Die Ernennung wurde auf der 16. IRENA-Versammlung bekanntgegeben, die vom 11. bis 12. Januar 2024 in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, stattfand. Südkorea war seit der Gründung von IRENA als Mitglied des Vorstands aktiv, wurde jedoch erstmals zum Vorsitzland der Versammlung ernannt. Diese Auszeichnung spiegelt die internationale Anerkennung der südkoreanischen Energiepolitik und Führungsrolle im Bereich erneuerbare Energien wider.
IRENA wurde 2011 gegründet und vereint 171 Mitgliedsstaaten, die sich für eine rasche Energiewende und den Ausbau erneuerbarer Energien einsetzen. Vertreter des südkoreanischen Ministeriums für Klima, Energie und Umwelt sowie des Außenministeriums nahmen an der Versammlung teil, wobei Lee Won-joo, Direktor für Energiepolitik, als Hauptdelegierter fungierte. Als Vorsitzland wird Südkorea die Versammlungen leiten, zentrale Themen für den globalen Ausbau erneuerbarer Energien setzen und die internationale Zusammenarbeit vorantreiben. Dies unterstützt die nationale Energiewende und die Umsetzung von Dekarbonisierungs- und grünen Transformationsstrategien.
Lee Won-joo erklärte: „Die Ernennung zum Vorsitzland bestätigt die internationale Zustimmung zu unserer auf erneuerbare Energien ausgerichteten Energiepolitik.“ Er fügte hinzu: „Nach einem Jahr Vorbereitung werden wir die nächste Versammlung erfolgreich ausrichten, Südkoreas Position in der globalen Governance für saubere Energie stärken und durch internationale Kooperationen, wie die Akquise von Auslandsprojekten, konkrete Ergebnisse erzielen.“ Cho Gye-yeon vom Außenministerium betonte: „Der Vorsitz bei IRENA, der einzigen internationalen Organisation für erneuerbare Energien, zeigt Südkoreas Engagement für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Energiewende.“
Die Ernennung Südkoreas zum Vorsitzland der IRENA-Versammlung stärkt die internationale Führungsrolle des Landes im Bereich erneuerbare Energien und bietet die Möglichkeit, eine zentrale Rolle in globalen Diskussionen zur Energiewende einzunehmen. Südkorea wird voraussichtlich aktiv mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bewältigung der Klimakrise voranzutreiben. Dies wird die Entwicklung der nationalen Energieindustrie und die erfolgreiche Umsetzung grüner Transformationsstrategien positiv beeinflussen. Darüber hinaus werden konkrete Erfolge, wie die Akquise von Auslandsprojekten, Südkoreas globale Position weiter stärken.