Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie hat für das Jahr 2026 ehrgeizige Pläne zur Förderung des regionalen Wirtschaftswachstums und zur Transformation der Fertigungsindustrie durch künstliche Intelligenz (KI) bekannt gegeben. Zu den Schwerpunkten gehören die Entwicklung strategischer Industrien in fünf Polen und drei Sonderzonen sowie der Aufbau eines KI-Fertigungsumfelds und starker Lieferketten.
Um das regionale Wachstum zu unterstützen, wird das Ministerium strategische Industrien in fünf Polen und drei Sonderzonen auswählen und ein umfassendes Unterstützungsprogramm einführen, das Entregulierung, Finanzierung, Talente und Innovationen umfasst. Es plant zudem, regulierungsfreie Zonen zur Förderung von Innovationen wie autonomes Fahren zu erweitern und erwägt einen speziellen Subventionsfonds nach US-IRA-Modell zur Förderung regionaler Unternehmensinvestitionen.
Im Bereich der industriellen Transformation fördert das Ministerium die Fusion von Fertigung und KI durch die M.AX-Allianz. Ziel ist es, bis 2030 insgesamt 500 KI-Fabriken zu errichten, 15 KI-Modellprojekte für Kooperationen zwischen Groß-, Mittel- und Kleinunternehmen zu entwickeln und 13 Demonstrationsindustrieparks einzurichten. Zudem werden Schlüsselsektoren wie Halbleiter, Batterien, Automobil, Schiffbau, Biotechnologie und Verteidigung gezielt gefördert.
Darüber hinaus zielt Südkorea darauf ab, neue Märkte durch innovative Handelsstrategien zu erschließen. Dazu gehören ein 200-Milliarden-Dollar-Investitionsfonds mit den USA, die Förderung großvolumiger ausländischer Direktinvestitionen und die Ausarbeitung modularer Handelsabkommen. Das Ministerium plant auch, die Exportgüterpalette zu diversifizieren, die wirtschaftliche Sicherheit zu stärken und unlauteren Handelspraktiken entschieden entgegenzutreten.