Ab nächstem Jahr wird das koreanische Ministerium für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) sowie Start-ups eine wachstumsorientierte Politik verfolgen, die sich auf die Förderung von 10.000 von Jugendlichen gegründeten lokalen Unternehmen, die Unterstützung von Kleingewerbetreibenden durch Gutscheine und die Einrichtung regionaler Wachstumsfonds konzentriert.
Am 17. fand im Sejong Government Convention Center eine Sitzung statt, in der das Ministerium die Ergebnisse seiner Politik sowie die Hauptmaßnahmen für das kommende Jahr im Bereich KMUs, Start-ups und Kleingewerbe vorstellte. Das Hauptziel ist es, die „Wachstumsleiter“ für diese Sektoren durch vier Schwerpunkte wiederherzustellen: Belebung lokaler Kleingewerbe, Förderung des Jugend-Unternehmertums, Stärkung der produzierenden KMUs und Aufbau eines fairen und solidarischen Wachstumsökosystems.
Das Ministerium plant, von einer reinen Unterstützungs- hin zu einer wachstums- und ergebnisorientierten Politik überzugehen. Unternehmen werden nach Wachstumspotenzial klassifiziert: Hochpotenzial-Unternehmen erhalten Investitionen, Forschungsförderung und Finanzierung, während stagnierende Unternehmen bei der Geschäftswandlung und Sanierung unterstützt werden. Ressourcen werden durch höhere regionale Budgets und interdepartementale Zusammenarbeit in den Regionen gebündelt, um lokale Innovationsökosysteme zu schaffen.
Zu den konkreten Maßnahmen gehören die Förderung von 1.000 „lokalen Kreativen“ unter 10.000 jungen Unternehmern, die Erhöhung der lokalen Unterstützung auf 90 %, die Schaffung von 17 „globalen“ Handelszonen bis 2030 sowie digitale Unterstützung für 3.500 vielversprechende Kleingewerbetreibende. Darüber hinaus werden 3 Millionen Kleingewerbetreibende mit Krediten in Echtzeit überwacht, 2,3 Millionen erhalten einen Stabilitätsgutschein von 250.000 Won, und über 60 % des Budgets von 3,4 Billionen Won wird an Regionen außerhalb von Seoul verteilt.