Das koreanische Ministerium für Klimaschutz, Energie und Umwelt hat seinen Arbeitsplan für 2026 vorgestellt, der sich auf den Übergang zu einer dekarbonisierten Zivilisation konzentriert. Das Hauptziel ist es, bis 2030 eine Kapazität von 100 GW erneuerbarer Energien zu erreichen, indem Vorschriften zur Mindestabstand von Solaranlagen überarbeitet und landwirtschaftliche Solarsysteme durch ein Sondergesetz gefördert werden.
Das Ministerium wird auch den zwölften Grundplan zur Stromversorgung sowie eine Roadmap zur Umstellung von Kohlekraftwerken bis 2040 aufstellen. Zur Unterstützung dieses Wandels wird der Ausbau intelligenter Stromnetze gefördert, die Genehmigung von Windkraftanlagen durch flexiblere Vorschriften erleichtert und die Entwicklung fortschrittlicher Technologien wie Tandem-Solarmodule und große Turbinen unterstützt.
Zudem soll eine plastikfreie Kreislaufwirtschaft umgesetzt werden, darunter der Wechsel vom Pfandsystem für Einwegbecher zu einem System, bei dem der Becherpreis gezahlt wird. Maßnahmen zur Bekämpfung von Algenblüten werden verstärkt, darunter eine saisonale Verwaltung und Toxinüberwachung. Die Trinkwasserqualität, insbesondere im Nakdonggang, soll verbessert werden.
Das Ministerium wird auch die Förderung von Elektrofahrzeugen durch reformierte Zuschüsse und die Einführung elektrischer Modelle in allen Fahrzeugklassen vorantreiben. Weitere Ladestationen werden gebaut und Sicherheitsstandards festgelegt. Ökologisches Produktdesign wird gefördert und die Abfallbewirtschaftung verstärkt, darunter das Verbot direkter Deponierung von Haushaltsabfällen im Großraum Seoul ab Januar 2025.