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[2025-12-19]Südkorea reformiert Beamtenwesen und stärkt staatliche Ethik

Das Institut für Personalinnovation in Südkorea kündigte Reformen an, um die Einstellungsprüfung der Stufe 9, die bisher auf Wissen und Auswendiglernen basierte, durch eine umfassende Eignungsprüfung für den öffentlichen Dienst (PSAT) zu ersetzen. Zudem wird ein neues System zur vorzeitigen Beförderung in die Stufe 5 eingeführt sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und Fehlverhalten verstärkt.

Zu den Hauptmaßnahmen gehören regelmäßige Überprüfungen von Aktienverkäufen und Blind Trusts von Führungskräften im öffentlichen Dienst, wobei bei Verdacht auf Verstöße Amtsermittlungen durchgeführt werden. Die Verjährungsfrist für Disziplinarmaßnahmen bei übermäßigem Annäherungsverhalten (Stalking) und Verbreitung obszöner Inhalte wird auf bis zu 10 Jahre verlängert. Ziel ist es, Transparenz und Verantwortlichkeit im öffentlichen Dienst zu stärken.

Um eine demokratischere Verwaltungskultur zu fördern, sollen Dialog, Diskussion und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Das Leistungsbeurteilungssystem wird überarbeitet und ein Führungsmodell für hochrangige Beamte auf der Grundlage verfassungsrechtlicher Prinzipien und des öffentlichen Interesses etabliert. Leistungsstarke Beamte erhalten Anreize in Form von Prämien und Anerkennung.

Bis 2030 soll zudem ein nationales Personalbeschaffungszentrum in Sejong errichtet werden, um den Rekrutierungsprozess im öffentlichen Sektor zu zentralisieren und zu unterstützen. Die Arbeitsbedingungen für junge Beamte der Stufen 7 bis 9 sollen verbessert werden, unter anderem durch Gehaltserhöhungen und spezielle Darlehensangebote. Ziel ist es, eine dynamische und motivierende Arbeitsumgebung zu schaffen.


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