Die südkoreanische Regierung hat die Gründung eines 20 Milliarden Won schweren Fonds namens „National Safety Industry Fund“ bekannt gegeben, um Start-up-Unternehmen in den Bereichen Katastrophenschutz und öffentliche Sicherheit zu unterstützen, die über fortschrittliche Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik verfügen.
Dieser Fonds ist Teil der staatlichen Aufgabe „Etablierung eines umfassenden Katastrophenschutzmanagementsystems zur Gewährleistung der Bürger Sicherheit“. Er wird mit insgesamt 200 Milliarden Won finanziert, wobei 100 Milliarden Won aus staatlichen Mitteln (50 Milliarden Won vom Innenministerium und 50 Milliarden Won von der Nationalen Polizei) und weitere 100 Milliarden Won von privaten und regionalen Investoren stammen.
Der Fonds wird in zwei Bereiche aufgeteilt: 100 Milliarden Won für die Katastrophenschutzindustrie und 100 Milliarden Won für die öffentliche Sicherheitsindustrie. Er richtet sich vor allem an Start-ups mit fortschrittlichen Technologien, die auf internationale Märkte ausweiten möchten. Die Mittel fließen in die Verbesserung von Technologien und Produkten, Marketing, Zertifizierungen und Patente sowie Personalbeschaffung, um nachfolgende Großinvestitionen zu ermöglichen.
Die eigentlichen Unternehmensinvestitionen beginnen im zweiten Halbjahr 2026, nach Abschluss der Verhandlungen zur Auswahl eines privaten Betreibers und zur Sicherung privater Investoren. Die Regierung plant, den Fonds schrittweise durch Konsultationen mit den Finanzbehörden zu vergrößern. Herr Kim Yong-kyun, Leiter der Sicherheitspräventionspolitik im Innenministerium, erklärte, dass dieser Fonds als Sprungbrett für Unternehmen dienen solle, die Leben und Eigentum der Bürger schützen.