Südkorea und das Vereinigte Königreich haben die Verhandlungen zur Verbesserung des Freihandelsabkommens (FTA) abgeschlossen. Das Abkommen umfasst die Lockerung der strengen Ursprungsregeln für wichtige Exportprodukte wie Autos und koreanische Lebensmittel sowie die zusätzliche Öffnung des britischen Hochgeschwindigkeitszug- und Dienstleistungsmarktes.
Das südkoreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie gab am 16. Oktober bekannt, dass der Leiter der Handelsverhandlungen, Yeo Han-koo, am Vortag in London eine gemeinsame Erklärung mit dem britischen Handelsminister Chris Bryant unterzeichnete. Das Vereinigte Königreich ist der sechstgrößte Markt der Welt nach nominalem BIP und der zweitgrößte in Europa, aber das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern ist relativ gering, was eine Verbesserung des Marktzugangs erforderlich macht.
Das überarbeitete Abkommen umfasst die Lockerung der Ursprungsregeln für wichtige Exportprodukte Südkoreas wie Autos und Lebensmittel sowie die zusätzliche Öffnung des britischen Hochgeschwindigkeitszug- und Dienstleistungsmarktes. Es wurden auch neue Handelsnormen aufgenommen, um die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu erweitern.
Darüber hinaus wurden die Investoren-Schutzvorschriften verbessert und neue digitale Handelsnormen eingeführt. Das Abkommen sieht auch eine engere Zusammenarbeit in der Lieferkette und der technologischen Innovation vor, einschließlich künstlicher Intelligenz und anderer fortschrittlicher Bereiche.