Die Regierung weitet das Projekt ‚Sonneneinkommensdörfer‘ landesweit aus, um die Energieautarkie und das Einkommen der Bewohner durch die Installation von Solarkraftwerken unter der Leitung von Dorfgemeinschaften zu erhöhen.
Das Innenministerium kündigte am 16. Oktober in einer Kabinettssitzung an, dass in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium und dem Ministerium für Umwelt und Energie ein umfassender Unterstützungsplan auf Regierungsebene für die Ausweitung dieser Dörfer umgesetzt wird.
Das Modell der ‚Sonneneinkommensdörfer‘ ermöglicht es den Gemeinschaften, Solarkraftwerke auf ungenutzten Flächen, landwirtschaftlichen Flächen und Stauseen zu installieren und zu betreiben, wobei die erzielten Einnahmen mit den Bewohnern geteilt werden. Dieses Modell zielt darauf ab, den Energiewandel, die Schaffung lokaler Einkommen und die Belebung der Gemeinschaft gleichzeitig zu erreichen.
Um die Einschränkungen früherer gemeinschaftlicher Solarprojekte zu überwinden, wird die Regierung eine neue Förderorganisation gründen und umfassende Unterstützung in Schlüsselbereichen wie Netzanschluss, Flächenerwerb und Finanzierung bieten. Bis 2030 sollen mehr als 2.500 Sonneneinkommensdörfer entstehen, mit einer Anfangsinvestition von rund 5.500 Milliarden Won im Jahr 2024.