Das Verteidigungsministerium gab bekannt, dass am 15. Dezember auf dem Nationalfriedhof in Seoul eine gemeinsame Beisetzungszeremonie für 141 im Koreakrieg gefallene Soldaten stattfand, die von Premierminister Kim Min-seok geleitet wurde. An der Zeremonie nahmen hochrangige Beamte teil, darunter der Verteidigungsminister, der Minister für Veteranenangelegenheiten, die Generalstabschefs der Armee, Marine und Luftwaffe, der Kommandant des Marinekorps und der kommissarische Direktor der Nationalpolizei.
Die Zeremonie umfasste einen Bericht über den Fortschritt der Bergung der Überreste, religiöse Rituale, Blumen- und Weihrauchopfer sowie den Transport der Überreste. Die Überreste der 141 gefallenen Soldaten sind noch nicht identifiziert und werden vorübergehend aufbewahrt, bis ihre Familien gefunden werden. Die Bergung der Überreste gefallener Soldaten des Koreakriegs begann im Jahr 2000 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Krieges.
Bis heute wurden etwa 11.000 Überreste von Soldaten geborgen, von denen 268 identifiziert und ihren Familien zurückgegeben wurden. Im Jahr 2020 erweiterte und reorganisierte das Verteidigungsministerium das Team zur Bergung und Identifizierung von Überresten, und im Jahr 2021 wurde ein Zentrum zur Identifizierung von Überresten durch DNA-Analyse eröffnet. Die Bergung der Überreste in diesem Jahr fand von März bis Ende November in 34 Kampfgebieten des Koreakriegs statt.
Nach der Zeremonie werden die nicht identifizierten Überreste im Lager des Teams zur Bergung und Identifizierung von Überresten des Verteidigungsministeriums aufbewahrt, wo sie einer DNA-Analyse zur Identifizierung unterzogen werden. Das Verteidigungsministerium wird weiterhin die Zusammenarbeit zwischen Zivilisten, Regierung und Militär stärken, um die Identifizierungsrate der Überreste zu erhöhen und Kampagnen zur Sammlung von DNA-Proben von Familien zu fördern.