Das koreanische Innenministerium für Verwaltung und Sicherheit hat für das Jahr 2026 umfassende Reformpläne bekannt gegeben, darunter die Einführung eines Bürgerbeteiligungsgesetzes, die Schaffung einer digitalen Plattform namens ‚Platz für Alle‘ sowie die Wiedereinführung von Auszeichnungen für Beiträge zur demokratischen Entwicklung. Diese Maßnahmen fallen in das zweite Amtsjahr von Präsident Lee Jae-myung und zielen darauf ab, eine regelbasierte Bürgerregierung zu stärken.
Weitere Schwerpunkte sind die Unterstützung einer ‚vereinigten Sonderstadt‘ mit erweiterten Selbstverwaltungsrechten zur Überwindung der Konzentration auf Seoul sowie die Stärkung der regionalen Autonomie durch die Übertragung von Verwaltungsaufgaben. Die Regierung plant zudem den Ausbau eines KI-gestützten Regierungssystems, darunter einen ‚KI-Bürgersekretär‘ und verbesserte digitale öffentliche Dienstleistungen.
Zur Stärkung lokaler Gemeinschaften sollen ein Solidarwirtschaftsgesetz und Gemeinschaftsmodelle gefördert werden. Der Schutz von gefährdeten Gruppen wie Kindern und älteren Menschen wird durch KI-gestützte Überwachungssysteme und verbesserte Sicherheitsinfrastrukturen verstärkt. Zudem sollen Unterstützungsmaßnahmen für Regionen mit Bevölkerungsrückgang ausgeweitet werden.
Weitere Maßnahmen umfassen die Förderung der lokalen Wirtschaft durch den Zugang zu hochwertigen öffentlichen Daten und die Stabilisierung der Lebenshaltungskosten durch Subventionen und Regulierungen. Auch die Vorbereitung auf den Winter wird priorisiert, darunter Schneeräumung und Brandschutzinspektionen in Hochhäusern. Diese Initiativen sollen eine innovative und inklusive Regierungsführung unterstützen.